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 Walter Giermann

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Kapitän Walter Giermann

Walter Heinrich Giermann

Erster Offizier auf dem 

Viermastschoner VATERLAND

bei der "Weltumsegelung" Graf Luckners

Ein Beitrag aus Band 4 der Zeitzeugen-Buchreihe

"Seemannsschicksale unter Segeln"

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Walter Heinrich Giermannhttp://www.seefahrer.klack.org/bilder/gierman2.jpg

Walter Giermann

 Im Dienste Graf Luckners

Walter Heinrich Giermann

 I. Offizier auf Viermastschoner VATERLAND

Ein Beitrag aus Band 4 der Zeitzeugen-Buchreihe  "Seemannsschicksale unter Segeln"

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Reste: Bestellungen über Kontakt

Walter Giermann, Kapitän auf Großer Fahrt und Fregattenkapitän a. D., nahm im Alter von 35 Jahren in der Zeit vom 30. Januar 1926 bis 22. Mai 1928 als 1. Offizier an der zunächst als Weltumsegelung geplanten Reise auf dem Viermastschoner VATERLAND unter dem legendären Blockadebrecher und Bestsellerautor Felix Graf von Luckner teil.  Die Reise führte von Bremen aus nach New York und von dort weiter durch den Panamakanal zur Westküste der Vereinigten Staaten.

In den nachfolgend wiedergegebenen Tagebuchaufzeichnungen aus dem Jahre 1927 berichtet Walter Giermann von der Reise der VATERLAND von New York durch die Karibik und den Panamakanal nach San Francisco.

Eingangs seien noch einige Daten über den Lebensweg des Tagebuch-Autors bis zu der durch ihn hier geschilderten Reise aufgeführt: 

Walter Heinrich Giermann kam am 22. August 1892 in Schöppenstedt zur Welt.  Nach dem Besuch der Bürgerschule an der Wallstraße zu Wolfenbüttel folgte er dem Vorbild seines Bruders Wilhelm und ging im Alter von 15 Jahren zur See.  Von 1907 bis 1912 machte er auf Bremer Segelschiffen und Dampfern zahlreiche Reisen zur Westküste Südamerikas, West- und Ostküste Australiens, nach Afrika, in die Südsee und an die Westküste von Nordamerika.  Zunächst fuhr er 1907/08 als Schiffsjunge auf der Viermastbark SS NAL; die Reise ging von Port Talbot / Wales mit 5.000 t Kohle rund Kap Hoorn in Richtung West nach Iquique / Chile und weiter zur Nordwestküste der Vereinigten Staaten.  Es folgten 1908/09 Dienstzeiten auf Dampfschiffen als Leichtmatrose an Bord des DS AMERIKA, u. a. 1909 nach Savannah und Jacksonville / USA, 1909 auf DS DURENDART mit einer Reise durch die Magellan-Straße.  Nach diesem Intermezzo auf Dampfschiffen heuerte Walter Giermann 1910 wieder auf einem Segelschiff an, dem Schoner VORWÄRTS.  Dem folgten 1910/11 Dienstzeiten als Matrose auf der Hamburger Viermastbark SS LENI, und auf dem Vollrigger SS NEREIDE.

 

Auf der LENI unternahm Walter Giermann eine Reise von Stettin mit Stückgütern nach Rio de Janeiro / Brasilien, weiter in 42 Tagen nach Port Adelaide / Australien, und vom Spencer Golf mit Getreide zurück nach Dünkirchen.  Walter Giermann umsegelte auf dieser Reise Kap Hoorn zweimal, einmal Richtung West und einmal nach Ost.  Auf der NEREIDE fuhr er 1911/12 als Matrose von Hamburg mit Koks nach Chile, von dort in Ballast nach Newcastle, N.S.W./Australien, und von dort weiter mit Kohlen nach Antofagasta, um dort und in Trocopilla Salpeter für Antwerpen zu laden.  Während dieser Reise lief die NEREIDE in der Südsee auch die Insel Pitcairn an, die durch die Meuterei auf der BOUNTY zu Weltruhm gelangte.  Insgesamt umsegelte Walter Giermann auf seiner Reise mit der NEREIDE zweimal Kap Hoorn, einmal Richtung West und einmal nach Ost.

1912/13 besuchte er die Navigationsschule in Bremen und bestand im September 1913 das Seesteuermannspatent A 5.

Am 1. Oktober 1913 begann Walter Giermann seinen Dienst als Einjähriger Freiwilliger bei der 7./II. Matrosen-Division in Wilhelmshaven.  Die Dienstzeit sollte erst nach Ende des 1. Weltkrieges, Anfang 1919, enden.  Walter Giermann tat Dienst auf dem Flottenflaggschiff, dem Linienschiff SMS FRIEDRICH DER GROSSE, auf dem er vor Ausbruch des 1. Weltkrieges beim Stab der Hochseeflotte an einer Nordlandreise teilnahm.  Die weiteren Stationen während des Krieges waren SMS SCHWABEN, SMS HELGOLAND – dem Flagschiff während der Skagerrakschlacht –, der Kl. Kreuzer SMS STRASSBURG, das Linienschiff SMS KAISER, SMS HAY sowie der Truppentransporter BATAVIA.  Zum Ende des Krieges war Walter Giermann Kommandant auf dem Vorpostenboot SMS GROSSHERZOG ALBRECHT VON MECKLENBURG und Gruppenführer der Gruppe Nord, II. Nordsee-Vorposten-Halbflottille.  Am Ende des Krieges unterstellte er sich dem „kaisertreuen“ Vizeadmiral Fritz v. Reuter.

Nachdem er Ende 1919 an der Navigationsschule in Bremen das Kapitänsexamen auf Großer Fahrt A 6 bestanden hatte, fuhr Walter Giermann von 1920 bis 1925 als Offizier und Kapitän auf Lübecker Segelschiffen und Dampfern.  1921/22 führte er kurzzeitig das Altonaer MS MUMMARK als Kapitän.  Fahrtgebiet war vornehmlich die Ostsee.  Er führte während dieser Zeit mit seinem Bruder Wilhelm die Lübecker Reederei W. & W. Giermann.  Drei Jahre lang war er Kapitän auf der Bark SS HERMANN (ex ALMA), dem letzten und größten Segelschiff der Lübecker Handelsflotte, auf SS PARTNER (ex WILLY TAAKS, ex ALMA STEIN, ex WALKÜRE, ex CLAUS DREYER), auf Galiot SS ANNALIES (ex IMMANUEL), DS MUMMARK, I. Offizier auf SS HERMANN und SS PARTNER. - Seit 1926 war er Bruder der Lübecker Schiffergesellschaft. 

 

Nach dem 1. Weltkrieg gründeten die Brüder Wilhelm und Walter Giermann in Lübeck die Reederei W & W. Giermann.  Die Brüder bereederten mit der Bark HERMANN, dem 3mSr PARTNER und der Galiot ANNALIES ausschließlich Segelschiffe.

 

Die HERMANN (ex ALMA) war das letzte größere Segelschiff der Hansestadt Lübeck.  Das Schiff verfügte bei einer Länge von 49,56 m, einer Breite von 10,29 m und einer Seitenhöhe von 5,06 m über eine Ladekapazität von ca. 1.400 dwt bei 721 BRT.  Es war 1975 in Kristinestad / Finnland auf der Werft M. Hannus gebaut worden. 

 

Als Prisenschiff bei Ausbruch des 1. Weltkrieges beschlagnahmt, fuhr die HERRMANN nach Stationen in Bremerhaven (1914-21, Reeder Schuchmann) und Flensburg (1921-23, u. a. Reederei Ingermann & Ohlweier) von 1923 bis 1925 für die Reederei W. & W. Giermann.  Die Brüder Giermann verkauften die HERMANN schließlich 1925 nach Flensburg; im gleichen Jahr wurde das Schiff dann in Wilhelmshaven abgewrackt.  Die HERMANN (ex ALMA) war das letzte größere Segelschiff der Hansestadt Lübeck.

 

Nachdem die Brüder Giermann ihre Reederei am Ende der Segelschiffzeit Mitte der 1920er Jahre wieder aufgegeben hatten, blieb Wilhelm Giermann den Segelschiffen weiterhin treu.

* * *

 

Der Organisator der Weltumsegelung, Felix Graf von Luckner, der nach dem 1. Weltkrieg durch den Bestseller „Seeteufel“ bekannt geworden war, hielt zahlreiche Vorträge im Verlauf der Reise.  Unter anderem wurde er Ehrenbürger der Stadt San Francisco.  Graf von Luckner verbrachte insgesamt sieben Jahre in den Vereinigten Staaten.

Mit dreizehn riss der in Dresden geborene Felix Graf von Luckner von zu Hause aus und ging als Phylax Lüdicke zur See.  Zehn Jahre später erwarb er das Steuermannspatent und wurde Offizier.  Während des  Ersten Weltkriegs befehligte er die S.M.S. SEEADLER und kaperte Schiffe.  Nach der Rückkehr aus neuseeländischer Gefangenschaft erschien sein 'Seeteufel'-Buch, das ein Bestseller wurde.  Luckner war ein begnadeter Vortragsredner und wurde für viele ein Idol.

Hier noch einige Daten aus Luckners Leben:

1922          Abschied eingereicht und als Korvettenkapitän aus der Reichsmarine ausgeschieden.

1924 24. September Hochzeit mit Ingeborg Engström in Malmö / Schweden.

1925 Gründung des Vereins "Graf von Luckner Weltumseglung".

          Kauf des Viermastgaffelschoners VATERLAND.

1926 Ausbau der VATERLAND für Musterschau für deutsche Waren.
          Am 19. September 1926 Auslaufen von Bremen zur  ,,Weltumsegelung".

Die VATERLAND war ein 1919 an der Westküste Nordamerikas gebauter Viermastschoner mit einer Länge von 70 m und einer Breite von 13 m bei 1.335 BRT, die Segelfläche betrug 1.700 qm.

1926 Vortragstätigkeit in den USA ,,GOOD WILL MISSION".
          Ehrenbürger der Stadt San Franzisco.

Am 06. Juli 1926 fuhr Luckner mit seinem Viermastschoner VATERLAND zum ersten Mal die Elbe hinauf.  Am 22. Oktober 1926 traf das Schiff vor New York ein.  Am 27. Oktober wurde er offiziell in der Stadt empfangen.  Luckner hielt eine Vielzahl und Vorträgen und wurde in San Franzisko sogar Ehrenbürger der Stadt.

 

* * *

Luckners Führungsmannschaft

links: Walter Giermann

Walter Giermann berichtet über das Teilstück der Reise von New York  durch die Karibik und den Panamakanal nach San Francisco:

New York, den 13. März 1927:

Nachdem wir fünf Monate mit unserer VATERLAND hier im Hafen gelegen haben und Herr Graf von Luckner mit seiner Expedition in New York und Umgebung große Erfolge für sein deutsches Volk erzielt hat, sollen wir heute die Ausreise durch den Panamakanal nach San Francisco antreten.

Es ist ein herrlicher Sonntag und bereits in den frühen Morgenstunden versammeln sich viele Luckner-Freunde, Bekannte der Mitreisenden und Mannschaften, Damen und Herren, Amerikaner und Deutsch-Amerikaner.  Am Quay stehen viele Autos und etwa 5.000 Menschen.  Der Graf macht diese Fahrt nicht mit.  Er setzt seine Vorträge in Nordamerika fort, von Osten nach dem Westen bis San Francisco, wo wir wieder mit ihm zusammentreffen.  Um 1:30 Uhr geht der Graf von Bord.  Der junge R. W. Spitzner begleitet ihn.  Die Mannschaft ist auf Deck versammelt, und wir rufen dem scheidenden Grafen ein herzliches Lebewohl zu.  Der Graf hält eine Ansprache und ist stark gerührt.  Um 2:45 Uhr legt das Schiff ab, und nun geht es stromabwärts von New York an der Freiheitsstatue vorbei nach Staaten-Island.  Hier müssen wir gegen 6 Uhr vor Anker gehen, da dicker Nebel aufkommt.

Am 14. März morgens geht es weiter.  Es kommen viele große Dampfer, die auch infolge des Nebels draußen bleiben mussten.  Wir begegnen dem Dampfer des Norddeutschen Lloyd BREMEN und grüßen durch dreimaliges Niederholen der Flagge.

Wir haben günstiges Wetter und laufen 8 Seemeilen (sm = 1,855 km) in der Stunde.  Eine schöne, mondhelle Nacht bricht an.  Alles ist seefest verstaut.  Nur unter den Mitreisenden ist nicht alles seefest.

Die VATERLAND,  ein 1919 an der Westküste Nordamerikas gebauter Viermastschoner mit einer Länge von 70 m und einer Breite von 13 m bei 1.335 BRT, unter vollen Segeln: Die Segelfläche betrug 1.700 qm. 

 

Am 16. März erreichen wir Cape Hatteras.  Es ist warmes Wetter.  Während das Wasser gestern noch 8° C hatte, sind es hier schon 22° C.  Leider ist kein Wind, und beide Motoren müssen laufen.  Der Graf übermittelt uns drahtlos Grüße.

Auf meiner Morgenwache am 17. März sichtete ich an Backbord ein Feuer.  Zuerst glaubte ich, es handele sich um ein Fischereifahrzeug, denn die Fischer machen oft des Nachts bei offenem Feuer die gefangenen Fische sauber, jedoch stellte ich, nachdem es heller geworden war, durch mein Fernglas fest, dass das Feuer auf dem Achterschiff eines Dreimastschoners brannte.  Ich machte den Kapitän aufmerksam, und wir ließen dann gegen 6 Uhr unser Motorboot zu Wasser und fuhren zu dem Wrack.  Als erster sprang ich an Deck.  Es handelte sich um den Dreimastschoner G. J. CHERRY von New York, der mit Holz beladen war.  Die Mannschaft hatte das Schiff verlassen.  Wahrscheinlich war es in schwerem Wetter leck geschlagen, und das eindringende Wasser hatte nicht gestoppt werden können.  Ein mit Holz beladenes Schiff treibt lange auf seiner Ladung, auch wenn bereits überall Wasser im Schiff ist.  Das Feuer hatte im Achterschiff schon weit um sich gegriffen.  Wir haben uns noch nützliche Sachen mitgenommen; jedoch mussten wir selbst vorsichtig sein, da es in der Umgebung des Wracks von Haifischen wimmelte.  Unser Filmteam war tüchtig bei der Arbeit. - Abends sandten wir dem Grafen ein Radiotelegramm.

19. März:  Wir bekommen die ersten fliegenden Fische zu sehen, ein Zeichen, dass wir uns dem Passatgebiet nähern.  Die Leute sind mit „Rein Schiff“ beschäftigt. 

 

 

Am Sonntag, dem 20. März, fehlt uns der richtige Wind.  Die Mannschaft ist mit Zeugwäsche beschäftigt.  Nachmittags sind der Kapitän, der II. Offizier und ich bei Frau Gräfin in der kleinen Messe zum Kaffee.  Es gibt noch New Yorker Kuchen.  Die Gräfin spendiert uns eine gute Zigarre.  Um 4 Uhr muss ich wieder auf Wache.  Gegen Abend passieren wir zwei große Dampfer.  Sie kommen wohl vom Mittelmeer und gehen nach dem Golf von Mexiko.

 

21. März: Unser Schiff rollt stark.  Wir nähern uns der Insel San Salvador (Bahamas) und sind nach unserer Berechnung noch 80 Seemeilen entfernt.  Am 22. März um 3:45 Uhr kommt das Feuer von San Salvador in Sicht.  Die Insel und der Leuchtturm sind gut zu sehen.  Wir fahren mit 25 sm Abstand vorbei nach Long-Island.

Am 24. März kommt Cuba in Sicht.  Bevor es hell wird, sieht man schon die Berge von über 1.300 m Höhe.  Wir nehmen jetzt Kurs auf Haiti zu, wo wir an Land Ballast löschen wollen.  Lufttemperatur war heute morgen 26° C.

Im Morgengrauen des 25. März sehen wir die gewaltigen Bergketten von Haiti, die sich von der Stadt Santo Domingo in der Dominikanischen Republik nach Nordwesten erstrecken.  Der höchste Berg ist der Pico Duarte, 3.175 m hoch.  Die Berge sind bis zur Spitze bewaldet.  Um 6 Uhr beginnt das Ballast-Löschen.  Alle Mann sind dabei!

An dieser Stelle möchte ich über den Dienst des I. Offiziers berichten:  Um 3:45 h wird er geweckt.  Von 4 bis 8 Uhr hat er Wache; dann folgt das Frühstück, danach wird die Sonne gemessen und der Standort berechnet.  Alsdann muss der Dienst der gesamten Mannschaft organisiert und beaufsichtigt werden.  Nach dem Mittagessen wird um 12 Uhr durch Sonnenpeilung per Sextant und astronomische Berechnungen, durch Bestimmung der Differenzen zu den abgelaufenen Kursen der Schiffsstandort festgestellt.  Alles muss genau berechnet und in die Schiffstagebücher eingetragen werden.  Um 3 Uhr ist Kaffeezeit und von 4 bis 8 Uhr geht es wieder auf Wache.  Danach ist man noch bis etwa 9 Uhr beschäftigt.

Die Nacht bleiben wir unter der Küste von Haiti.  Wir dampfen näher unter Land, und um 6 Uhr wird wieder Ballast gelöscht.  Es ist brennend heiß.  Um 2 Uhr nachmittags fahren wir mit unserem Boot zu einem kleinen Negerdorf.  Frau Gräfin ist auch dabei.  Das ganze Dorf kommt zusammen und wir tauschen Früchte gegen Seife, Mundharmonikas und andere Sachen.  Die Filmleute sind bei der Arbeit und filmen die herrliche Vegetation.  Um 5:20 h sind wir wieder auf der VATERLAND, setzen die Segel und steuern auf das nächste Zwischenziel zu.  An Bord erzählt jeder seine Erlebnisse.

28. März.  Es ist sehr starke Dünung und das Schiff rollt stark.  Wir laufen 5 sm.  Von gestern Mittag bis heute Mittag haben wir 110 sm zurückgelegt.  Wir sind mit Arbeiten an Deck beschäftigt.  Alles wird frisch gestrichen.  Des nachts ist ein wunderbarer Sternenhimmel über uns, südlich das Kreuz des Südens.

30. März.  Die Temperatur im Schatten beträgt 27° C.  Durch das Arbeiten des Schiffes bricht die Vorgaffel, um 12 Uhr bricht die Großgaffel und 10 Minuten später die Gaffel zum Mittelsegel.  Die Zimmerleute müssen aus zwei Gaffeln eine machen.

Am 31. März passieren wir zwei Dampfer mit Gegenkurs.  Wir sind noch 30 sm vor der Küste.  Um 5 Uhr kommt Land in Sicht, Punta Manzanillo.  Der Dampfer CUMBERLAND kommt vorbei.  Wir drehen nachts um 12 Uhr bei.

1. April, morgens 4 Uhr: Wir orientieren uns genau über die Feuer, setzen den Kurs durch die Wellenbrecher von Limeru Bay ab und laufen auf die Reede von Colon.  Um 7:50 Uhr ankern wir mit 80 m Kette.  Die Quarantäne kommt.  Alles ist gesund.  Das Schiff soll hier außenbords gewaschen, gewartet und mit Farbe übersetzt werden.  Um 2 Uhr fährt die Gräfin in Begleitung an Land.  Hoffentlich bringen sie Heimatpost mit.  Es herrscht hier viel Verkehr.  Im Monat März haben 600 Handelsfahrzeuge,  die gesamte amerikanische Pazifik-Kriegsflotte und 21 Zerstörer den Panamakanal passiert.

Am 2. April fahren wir um 8 Uhr an Land.  Es ist sehr warm.  Der Kapitän und ich gehen zum deutschen Konsul.  Dieser will uns mit noch anderen Herren an Bord besuchen.  Nachdem wir alle dienstlichen Wege erledigt haben, fahren wir zum Hotel Washington.  Dieses liegt herrlich und ist ganz für diese Hitze eingerichtet.  Es sind draußen 40° C.  Das Hotel ist von Palmen umgeben.  An der Seeseite befindet sich ein großer Park mit einem Columbus-Denkmal.  Direkt an den Park spült das Meer, und eine herrlich frische Seebrise umweht das wunderschöne Gebäude.  Die Gräfin ist glücklich, dass sie hier ein paar Tage wohnen kann.  Wir erfrischen uns an köstlichen Früchten und setzen unsere Fahrt durch die Stadt fort.  Wir befinden uns im spanischen Sprachraum und man muss sich Mühe geben, wieder Spanisch zu lernen.

Wir kehren zum Schiff zurück.  Unsere Matrosen sind immer noch dabei, die VATERLAND herauszuputzen, und so leuchtet sie mit der weißen Farbe als schöne deutsche Yacht.  Am Nachmittag sind wir wieder an Land und machen mit der Gräfin Einkäufe.  Post haben wir nicht bekommen.  So müssen wir damit bis San Francisco warten.  Unsere dortige Ankunft ist für den 10. Mai geplant.  Der Graf sandte uns ein Radiotelegramm, dass der Empfang zu diesem Termin geplant sei.  Aber es sind durch den Panamakanal und an der pazifischen Küste nordwärts noch  4.000 Seemeilen, also viel weiter, als von Bremen nach New York.

Am 4. April setzen wir unsere Reise mit der Fahrt durch den Kanal fort.  Die Kanalgebühren betragen 1.000 $.  Um 12:10 Uhr sind wir in der ersten Schleuse.  Hoch oben liegt ein Dampfer, und dort hinauf müssen wir auch.  85 Fuß hoch, durch drei Schleusen müssen wir.  Jedes Mal wird das Schiff zehn Meter hoch gepumpt.  Der Kanal wird nicht vom Atlantik gespeist, sondern von einem künstlichen See, der 30 m über dem Meeresspiegel liegt.  An Abwechselungen und Naturschönheiten fehlt es nicht während der Durchfahrt.  Wir passieren viele Schiffe.  An beiden Seiten der Ufer sehen wir große Eidechsen und Alligatoren, der größte wohl 4 m lang.  Die Gräfin, der Kapitän, der Konsul und ich essen während der Durchfahrt bei der Gräfin im Salon.  An der Pazifikseite müssen wir noch mal durch drei Schleusen.  Was wir an der Atlantikseite gehoben wurden, müssen wir jetzt wieder hinunter.  Gegen 7 Uhr waren wir noch im Salon.  Wir ankern, nehmen Öl bei Fort Flamenco und bleiben hier liegen.

Am 5. April sind wir bei dem deutschen Konsul, Herrn Neumann, eingeladen.  Wir werden im Auto abgeholt und fahren zum Union-Clubhaus zum Dinner.  Nach dem Essen gibt es eine Rundfahrt durch Panama-City und Umgebung, um 5 Uhr Tee im Hause Neumann, wo es sehr nett und gemütlich ist.  Konsul Neumann hat vor kurzem Kommandant und Offiziere vom Kreuzer HAMBURG auch als Gäste gehabt.

Am 6. April um 11 Uhr gehen wir Anker auf.  Wir wollen nach den Perlas-Inseln zum Fischfang.  Es sind 35 Seemeilen, und um 6 Uhr abends ankern wir zwischen San José und Pedro Gonzáles.  Es wird aber nur ein zehnpfündiger Rochefisch gefangen.  Doch sehen wir unzählige Pelikane, Taucher und andere Vögel.  Am nächsten Tag fahren wir nach San José.  Es gelingt uns aber nicht, ins Innere hineinzukommen.  Die Insel ist vulkanischer Natur.

Am 8. April statten wir noch Pedro Gonzáles unseren Besuch ab.  Frau Gräfin ist mit dabei.  Wir schlagen ein Zelt auf, und dann geht es auf Streife.  Wir kommen zu einem kleinen See und sehen im Sand Spuren von Alligatoren.  Millionen Pelikane und andere Vögel nisten und brüten auf dieser Insel.  Um 12 h kehren wir zum Sammelplatz zurück, baden, und dann wird abgekocht: Spiegeleier, Speck und Brot.  Es schmeckt vorzüglich, nur die Sonne brennt furchtbar, der Sand ist kochend heiß.  Um 3 Uhr treten wir die Rückfahrt an, und um 5 Uhr sind wir wieder an Bord.  Um 5:53 h werden die Anker gelichtet und wir gehen mit Südwest aus der Bucht.

Am 9. April waren wir vor Punta Mala.  Mittags hatten wir die Sonne im Zenit senkrecht über uns.  Wir trinken an Deck Kaffee.  Es ist sehr schwül, und die ganze Luft ist mit Elektrizität geladen.  Es sind 28° C im Schiff und 40° C an Deck.  An Schlaf ist nicht zu denken.  Die Zimmerhitze macht uns zu schaffen.  Drei Kranke haben wir an Bord.  Wir sahen mehrere Haie, Schildkröten und Schweinsfische.  Ich habe viel zu tun mit den Berechnungen und Eintragungen.

Am 13. April weht eine leichte Brise.  Vor einem Monat waren wir noch in New York.  Ich habe an meiner Angel den ersten 20 Pfund schweren Fisch.  Ein norwegischer Dampfer passiert uns.  Wir grüßen mit unseren Flaggen.

Am 14. April ist es erdrückend warm.  Wasser: 30° C.  Das Glück ist uns hold.  Wir fangen 21 Schildkröten im Gewicht von je ca. 60 Pfund.  Das Fleisch wird gegessen.  Einen Panzer schält der Bootsmann aus und macht ihn sauber (Schildpatt).

Am 15. April gab es Schildkrötensuppe.  Der Koch muss irgend etwas dabei falsch gemacht haben.  Die Suppe war für mich nicht genießbar.

Am 17. April, Ostern, ist schönes Wetter mit Passatbrise.  Wir laufen 6 sm.  Es gibt heute als Festessen Hühnersuppe, Schildkrötenragout, Kompott und Nachspeise.  Die Gräfin hat alles nett gemacht.  Die Speisetafel ist wunderhübsch mit Ostereiern und buntem Papier dekoriert.

Am 18. April: Stiller Ozean im wahrsten Sinne des Wortes: Alles ist still!  Kein Wind, kein Schiff, kein Fisch.  Wir sind noch über 2.000 sm von unserem nächsten Ziel entfernt.  Die beschädigten Gaffeln sind wieder fertig.  Unser Kurs führt zu der zu Mexiko gehörenden Inselgruppe Rivalla Gigedo.  Alle Mann sind fleißig beim Malen.  Der Salon wird auch neu gestrichen.  Es wird jetzt kühler: Luft 24° C.

Am 23. April sind wir noch ca. 300 Seemeilen von den Islas Rivalla Gigedo entfernt.  Wir trinken nachmittags mit der Gräfin Kaffee und essen Plumpudding.

25. April.  In der Heimat geht die Sonne bei dem Zeitunterschied schon 8 Stunden eher unter.  Die Insel Socorro ist in Sicht.  Sie ist ebenfalls vulkanischer Natur.  Es gedeihen dort nur Kakteen.  Wir fahren vorbei, da schlechte Landestellen.  Es wird merklich kühler, aber wir haben noch immer über 20° C.  Charly, der alte Bootsmann (der legendäre Karl Müller war schon auf früheren Reisen Mitarbeiter von Walter Giermann und lebte hochbetagt noch in den 1980er Jahren im Seefahreraltenheim in der Karpfanger Straße in Hamburg), sagt: „Ab jetzt ward dat wedder kolt.“

Am 26. April weht nur eine flaue Brise und wir dampfen mit beiden Motoren.  Leider ist an der Steuerbord-Maschine der Exenter gebrochen.  Wir haben drahtlos Ersatz nach Frisco angefordert.  Vom Grafen haben wir länger nichts gehört.  Der Funker hat aber Verbindung mit Oberstleutnant Forster, der uns heute mitteilte, dass ein Empfang in San Francisco vom Bürgermeister Rolph vorbereitet wird.  Alle Mann sind fleißig dabei, das Schiff schön zu waschen.

Am 27. April sind es noch 1.110 Seemeilen bis zum Feuerschiff San Francisco.  Heute ist Windstärke 3.  Das hatten wir lange nicht.  Es wird für uns mit 19° C recht kalt.  Vor vier Tagen hatten wir noch 30° C.  Alle Wollsachen werden hervorgeholt, damit sich niemand erkältet.

Am 28. April ist unser Eisraum auf 1° C.  Deshalb können jetzt unsere Schweine Max und Moritz geschlachtet werden.

31. April.  Wir müssen jetzt mit Öl für die Motoren sparen.  Es ist gutes Wetter bei Windstärke 4.  Zu Mittag gab es heute frisches Schweinefleisch, abends Ananas.

Am 2. Mai sind wir noch 700 Seemeilen von Frisco entfernt, mit dort in Radioverbindung und müssen bezweifeln, dass wir rechtzeitig zum 10. Mai ankommen, da zu starker Strom und nördlicher Wind.

Am 4. Mai läuft eine hohe See und das Schiff vibriert heftig.  Es ist ganz unbestimmt, wann wir ankommen.

Den ersten Regen nach langer Zeit bringt uns der 6. Mai.  Es sind jetzt noch 600 Seemeilen bis Frisco.  Beide Maschinen laufen.  Trotzdem müssen wir die Hoffnung aufgeben, noch zum 12. Mai anzukommen.

Am 12. Mai haben wir fast Windstille und nutzen das ruhige Wetter überall im Schiff zum Malen.

Am 13. Mai bricht wieder eine Vorgaffel.  Unser Schiff lief aber 7 bis 8 Seemeilen.  Leider können wir nicht klar sehen.  Wir werden morgen unter der Küste sein.  

 

Am 14. Mai ist buchstäblich alles dick voll Nebel und wir sind noch 20 sm vom Feuerschiff entfernt.  Unsere astronomischen Beobachtungen stimmen ganz genau.  Um 4 Uhr sind wir beim Feuerschiff und laufen bei Nebel durch das „Golden Gate“ in die Bay von San Francisco.

 

Um 6:50 Uhr ankern wir an der Quarantainestation.  Alle Segel fest!  Der Graf ist nicht in San Francisco.  Er soll am Morgen wiederkommen.  Der Empfang sei großartig gewesen.  Beim ersten Vortrag waren 3.200 Personen anwesend.  Das Rednerpult war zu Ehren des Grafen festlich geschmückt.  Die Straßenbahnen führen Reklameschilder der Stadt für Graf Luckner.  Wir bekamen kostenfreie Schlepper und den besten Liegeplatz.  Für den Grafen und seine Good Will Mission steht fast alles Kopf.  Seit Bremen sind 10.000 „Seeteufel“-Bücher verkauft und viele Bilder und Karten.  Wahrscheinlich gehen wir von hier nach Portland in Oregon, wo ich vor 20 Jahren mal mit dem Schulschiff war, danach nach Los Angeles, der Rosenstadt. 

 

Nun hoffen wir auf gute Nachricht aus der lieben Heimat.  Am 16. Mai: soeben alle Post bekommen!  Die Freude ist groß.  Der Graf kam heute auch und freute sich über sein Schiff.

 

24. Mai 1927: Heute wird es weiter gehen nach Portland / Oregon.


Zum weiteren Lebensweg Walter Giermanns: 

1929 bis Mai 1938: I. Offizier und Kapitän auf Lübecker den Dampfern DS REVAL, DS LUBECA (Nord. Erzkontor GmbH, Lübeck), DS OSTSEE (Lübeck-Linie), DS POSSEHL, DS ASTA und DS OSTLAND.

1938 Eintritt in die Reichsmarine, 1938-39 Referent im Kommando der Marinestation der Ostsee in Kiel, von 1939 bis 1944 in Dienststellen des Amtes Ausland der Abwehr (Admiral Canaris) in Dänemark, Norwegen und Frankreich, September 1944 als Parlamentär im Auftrag des Abschnittsleiters West, General von der Mosel, Übergabe der „Festung Brest“.  1944 bis 1946 Kriegsgefangenschaft in Frankreich, England, den Vereinigten Staaten und Belgien.

 

Ab Juni 1951 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1960 konnte Walter Giermann wieder als Kapitän auf Handelsschiffen arbeiten: MS SPICA (1951-1954), MS BALTIC TRADER, MS MIRA (1954-1957), MS MAJA (1957-1959), MS SETTORF (letzte Vertretung).

18. Januar 1958: „Malamok“ der Amicale Internationale des Capitaines au Long-Cours Cap Hornier – Saint Malo (A.I.C.H)

 

Walter Giermann lebte mit seiner Ehefrau Christel, geb. Plücker, bis zu seinem Tode am 06. September 1976 in Wolfenbüttel und ist auf dem dortigen Hauptfriedhof beerdigt


Dem  Enkel, Dr. Heiko Giermann sei Dank für Text und Bilder.

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