Mario Covi

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Mario Covi - Funker und maritimer Liedermacher

 

Die maritimen Songs von Mario Covi können Sie von seiner CD hören.

Sie können ihn auch persönlich zum Konzert einladen.

mario.covi (at) gmx.de

Vom Salzgeschmack der Ferne

Seefahrt... Na? Geht es da nicht gleich los mit den Klischees?  Den blauen Jungs und den Mädels in jedem Hafen?  Den tätowierten, Shantys singenden braungebrannten Matrosen in ihren blauweißen Ringelhemden?  Ist es da nicht höchste Zeit, dass endlich einer aus dem maritimen Nähkästchen plaudert?  Aus der übervollen See-mannskiste Döntjes, Schnacks und Anekdoten auspackt?  Aus dem salzwasserverkrusteten Seesack die boshafte Bordkatze heraus-lässt? – Tjaha, das könnte euch Landratten so passen... Aber ich tu es einfach mal!

Die folgenden Episoden, Storys, Gespräche, Lieder und Fotos über die christliche Seefahrt passen nicht ganz in das Bild, welches uns die marineblaue und traditionsbeflissene Ahoi-Literatur weiszumachen versucht.  Seefahrt als Abenteuer oder Beruf wird meistens von Nicht-Seeleuten geschildert.  Lothar-Günther Buchheim sagt in seinem Buch ‚Der Luxus-Liner‘:  „...Wenn mehr Seeleute über ihren Beruf schrieben, müssten höchst interessante Geschichten zutage kommen.  Sie tun es nicht.  Wahrscheinlich hindert sie daran das Gefühl, so etwas schicke sich nicht...“

Falls Buchheim mit Schicklichkeit die Verschwiegenheit gemeint hat, im Sinne ‚darüber spricht man nicht‘, dann schnell über Bord damit! Sonst könnte ich weder vom kolumbianischen Sündenpfuhl ‚Schanker Hill‘ noch über die bizarre Liebesbeziehung eines Seemanns zu seiner Sexpuppe berichten.  Über wüste Besäufnisse, rassistisches Gelaber oder die Hinterfotzigkeit manch imagegeilen Kapitäns müsste ich den Mund halten.  Allerdings dürfte ich dann auch über die eigene Unzulänglichkeit schweigen.  Aber das möchte ich ei-gentlich gar nicht, denn es gibt so viel zu erzählen.

Vermutlich werde ich so manches Klischee bedienen.  Ich hoffe aber auch, dass einige schablonenhafte Vorstellungen und Bilder über die Seefahrt zurechtgerückt werden.  Deshalb habe ich an Bord Gespräche mit Fahrensleuten auf Tonband aufgezeichnet, habe Geschichten und Schnacks aus vielen Seefahrtjahren gesammelt und niedergeschrieben.  Manches ist derb, mag unbeholfen sein.  Auch die Unfähigkeit, sich auszudrücken, kann beredt sein.

Subjektiv ist diese Schreibe, mitunter zornig.  Vor allem dann, wenn ich Aufzeichnungen aus alten Tagebüchern so übernehme, wie ich sie einst niedergeschrieben habe.  Viele Namen von Personen und Schiffen habe ich deshalb geändert.  Es gab eine Zeit, da schwie-gen wir auf See lieber, um den Mächtigen der Handelsschifffahrt nicht auf die elitären Schlipse zu treten.  Denjenigen, die als Reeder und Kaufleute, als gestrenge Inspektoren und Kapitäne ein gewich-tigeres Wort in diesem Metier mitzureden hatten.  Aber, welcher die-ser Sesselfurzer, welche Landratte interessierte sich denn schon wirklich, wie es Hein Seemann dort draußen auf See erging?  Klar, unser Verhalten weit hinterm Horizont an fremden Küsten war für die Daheimgebliebenen auch nicht immer nachvollziehbar…

Was soll’s! Wir befinden uns längst in einem neuen Jahrtausend.  Mittlerweile bin auch ich eine Landratte, obwohl ich einst in einem meiner Songs schwor: „´ne Landratte, nee, die werde ich nie!  Komm mit auf mein Schiff dort im Hafen!“  In meinem Beruf als Schiffsfunker könnte ich sowieso nur noch als maritimes Museumsstück ausgestellt werden.  Funker gibt es nicht mehr.  Die Satelliten, Handy u. Co. haben übernommen.  Gleichwohl sind die Zeiten von einst gerade erst gestern gewesen.  28 Jahre Seefahrtzeit lassen sich nicht einfach so wegheften!

Vom Salzgeschmack der Ferne will ich erzählen.  Von der Weite un-seres vom Meerwasser umflossenen Planeten...

Ach so, Sie meinen, die Welt sei klein geworden?  Weil man im nächsten Reisebüro ein Abenteuer aus dem Katalog bestellen kann?  Weil sich dort jeder Biedermann auf der Suche nach Extra-vaganz den absolut ultimativen Schickimicki-Kick andrehen lassen kann?  Massentourismus macht die Welt nicht kleiner!  Es verwäs-sert nur den Reiz des Fremden, wenn man an jeder Ecke auf Urlauber – und nicht auf die erwartete fremde Kultur stößt.

Ihr Landratten meint jetzt wohl, ich sei ein arrogantes Lästermaul!  Okay, bin ich manchmal.  Aber ich bin überzeugt, auch Sie können sie nicht sonderlich leiden, diese Last-Minute-Lemminge, die unsere aufregende Erde breittreten, Exotik konsumieren wie ‚Cola Light‘, nicht viel begreifen von der Faszination der Fremdartigkeit und hinterher behaupten, es sei eigentlich überall wie auf Mallorca gewe-sen.

Natürlich ist das Reisen kein Privileg der Fahrensleute!  Vielleicht macht, in gewählteren Worten, eine Zeitungsnotiz deutlich, was ich sagen möchte.  Sie war mir Anfang 2001 in unserer Tageszeitung (Neue Westfälische) ins Auge gefallen: „Stuttgart (dpa). Die Vermarktung durch die Tourismusindustrie bedroht nach Einschätzung des Corps Touristique zunehmend die kulturelle Identität vieler Urlaubsländer.  Den großen Konzernen gehe es darum, einzelne Länder in Marken zu verwan-deln, die jede Eigenständigkeit ‚einfach platt walzen‘, kritisierte der Ver-band.  Wenn sich die Länder erst ähnelten, könnten die Touristen ihren Urlaub ebenso gut unter der ‚Käseglocke eines Freizeitparks‘ verbringen.“

Also, bevor unser Globus zu einem Freizeitpark verkommt, fahren Sie mit, kommen Sie an Bord, vergessen Sie den dämlichen Schnack, dass die Welt klein geworden sei!  Lassen Sie sich vom Salzgeschmack der Ferne erzählen.  Von Ländern, die uns jungem Seemannsvolk noch fremd und aufregend erschienen.  Von Traum-trips, die jeder Seemann irgendwann erlebte.  Aber auch von Rattendampfern, von vergeblichen Träumen und der Einsamkeit, die uns dort draußen zu schaffen machte.  Und stellvertretend für die Fahrensleute von einst – wir waren schließlich einmal 70.000! - möchte ich die Frage stellen, ob es die Jahre wert waren, auf so allerlei im Leben verzichtet zu haben.  Für die Illusion, ein kerniger Macker zu sein?  Für ein bisschen Abenteuer?  Oder war es doch das großartige Gefühl der Freiheit, die wir dort hinterm Horizont suchten – und ab und zu auch tatsächlich fanden...

Jimmy, unser Decksmann aus Ghana    (Eine Ballade)

Eine CD mit den Lieder von Mario Covi kann bei ihm direkt bezogen werden - mario.covi (at) gmx.de

Als blinder Passagier schlich er sich ein an Bord

Jimmy, unser Decksmann aus Ghana

Er wollte weg von Afrika, der Hunger trieb ihn fort

Jimmy, unsern Decksmann aus Ghana.

Als man ihn fand, versteckt in Luke zwo

Jimmy, unsern Decksmann aus Ghana

Schlug ihn der Bootsmann aus Spaß erst mal k. o.

Jimmy, unsern Decksmann aus Ghana.

CHORUS:      Jimmy, einer unter vielen, die der Hunger lockte auf ein Schiff

                        Jimmy, einer unter vielen, gestrandet wie auf einem Riff

                        Jimmy, du wirst trotzdem verhungern, an Bord frisst dich die

Einsamkeit

                        Jimmy, du wirst dich noch wundern über unsre

Unbarmherzigkeit

 

Der Alte tobte, schrie, und sagte dann

Zu Jimmy, unserm Decksmann aus Ghana:

Fürs Fressen musst du schuften, am besten fang gleich an!

Jimmy, unser Decksmann aus Ghana.

Er klopfte Rost, er tat es gern und willig

Jimmy, unser Decksmann aus Ghana

Der Erste sagte: So ´ne Arbeitskraft ist billig!

Jimmy, unser Decksmann aus Ghana.

Er war ja eigentlich ein ganz vernünft`ger Macker

Jimmy, unser Decksmann aus Ghana

Der Bootsmann aber hasste ihn und nannte ihn Kanaker

Jimmy, unsern Decksmann aus Ghana.

CHORUS:      Jimmy...

Doch dann gab sich der Alte einen Ruck

Und sprach zu Jimmy, unserm Decksmann aus Ghana

Du wirst jetzt echt gemustert, bekommst ein Seefahrtsbuch

Als Jimmy, unser Decksmann aus Ghana.

Nur der Bootsmann, der hasste unsern Macker

Jimmy, unsern Decksmann aus Ghana

Er ärgerte und quälte ihn und schimpfte ihn Kanaker

Jimmy, unsern Decksmann aus Ghana.

CHORUS:      Jimmy...

Und eines Nachts drehte der Schwarze durch

Jimmy, unser Decksmann aus Ghana

Und schnitt dem Bootsmann ganz sacht die Kehle durch

Jimmy, unser Decksmann aus Ghana.

Dann wankte er an Deck – und sprang über Bord

Jimmy, unser Decksmann aus Ghana

Der Alte strich den Namen, setzte die Reise fort

Ohne Jimmy, unsern Decksmann aus Ghana

Ohne Jimmy, unsern Decksmann aus Ghana

Ohne Jimmy, unsern Decksmann aus Ghana.


 

Es war wieder soweit

Es war wieder soweit.  Drei Monate Urlaub hatten sich verflüchtigt wie Morgennebel über einem sommerlichen Waldsee.  Einfach so.  Darunter sieben unvergessliche Wochen im geliebten Kanada.  Auch diesmal fiel der Abschied von Familie und Freunden schwer, obwohl es meine Frau längst durchschaut hatte: Die Lockungen der Ferne waren süße Trostpflaster, waren Balsam für ein heimweh-wundes Seemannsherz...

Am 1. November 1985 beförderte mich eine Maschine der Singapore-Airlines von Frankfurt via Zürich und Karatschi nach Singapur.  Mit mir waren noch zwei weitere Seeleute für M/S ‚MARIKA‘ * = Name geändert!) an Bord.  Siebzehn Flugstunden plus sieben Stunden Zeitverschiebung katapultierten uns einen Tag weiter.  Jedenfalls befand ich mich nach zwei verdösten Filmen und leckeren Serviceunterbrechungen durch die attraktiven Stewardessen am Abend des 2. November in der ‚Löwenstadt‘.  Löwenstadt deshalb, weil Chroniken zufolge ein malaiischer Prinz aus Sumatra im 13. Jahrhundert hier gelandet war und die Tiger für Löwen gehalten hatte.  Sollte der Bursche im Bio-unterricht gepennt haben?

Uns blieb trotz des Jetlags wenig Zeit zum Pennen.  Bereits am nächsten Morgen, einem Sonntag, wurden wir auf die MARIKA gebracht.  Das Wiedersehen mit dem alten Trampdampfer war ernüchternd.  Gerüchte gingen um, dass der Pott bald verkauft würde.  Deshalb seien noch weniger Vorräte an Bord als üblicherweise.  Abermals hatte ich das Glück, meinen Lieblingskollegen abzulösen, der mir wie gehabt einen Saustall hinterließ.  Okay, wer das Aben-teuer liebt, der muss auch mit dem damit verbundenen Dreck klar kommen.  Ich wünschte ihm trotzdem die Krätze an den Hals, dem versoffenen Saftsack!

Wir hatten Ladung für Dumai.  Es war nicht weit zu diesem versteck-ten Hafen in den Tropensümpfen Sumatras.  Was uns nachdenklich stimmte war, dass wir durch die berüchtigte Malakkastraße fahren mussten.  Die Enge zwischen Sumatra und der Malaiischen Halbinsel war eines der gefährlichsten Piratengewässer der Neuzeit.  Ban-diten in Schnellbooten und mit Automatikwaffen enterten regelmäßig große Frachtschiffe, um nach Möglichkeit Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände zu rauben.  Widerstand konnte tödlich enden...

Wir erreichten das versteckte Dschungelstädtchen unbehelligt.  Vor einer Raffinerie lag ein Tanker.  Sonst gab es nur kleine Schlickrutscher und nostalgische Frachtsegler, die mit uns in Dumai festgemacht hatten.  Mit Olaf *), dem Zweiten Offizier, brach ich am ersten Abend zu einem Landbummel auf.  Die schwüle Nachtluft umwaber-te uns, als in der Dunkelheit aus den Büschen am Wegrand plötzlich Gestalten auf uns zu liefen.

Sollten wir nun, nachdem uns die Piraten auf See verschont hatten, Opfer wüster Wegelagerer werden?  Das Kichern der vermeintlichen Räuber ließ allerdings unseren Adrenalinspiegel rasch wieder sinken.
„Oh, Weiber!“ stellte Olaf sachlich fest.  Ein anschmiegsames, duf-tendes Geschöpf drängelte sich an mich und griff ungeniert und auf-fordernd an meine privaten Teile, wie das ein englischer Gentleman umschreiben würde.  Yes Sir, als Seemann ist man immer wieder Freiwild für liederlichen Hafenpöbel, für Zöllner, Taxifahrer und Nutten!  Als Seemann hat man aber auch irgendwann ein gewisses Quäntchen Lebenserfahrung abgespeichert.  Also griff ich dem aufdringlichen Schattenwesen in der Tropendüsternis ebenfalls dorthin, wo sich anständige Bürger die braven Pfoten verbrennen.  Und siehe da, meine Vermutung war richtig: das Gebammel kannte ich doch?  Da hörte ich bereits den Warnruf des Zweiten: „Pass auf!  Das sind alles Transvestiten!“

Wir entkamen den aufdringlichen Sexräubern, indem wir ein vorbei-fahrendes ‚Becak‘ mieteten.  Die Fahrrad-Rikscha karrte uns über Holperwege aus der Dunkelheit zu den Lichtern des Ortes...

Während dieser Hafentage in Dumai spürten wir die Härte des Tropenklimas.  Hinzu kam, dass die Klimaanlage der MARIKA ausfiel.  Die Maschinencrew war mit Wichtigerem beschäftigt.  Nach einer vermutlich unerkannten Triebwerkexplosion hatte die Hauptmaschi-ne erheblichen Schaden davongetragen.  Die Schwerarbeit des Kol-benziehens hatte die paar Männer im Fettkeller völlig ausgelaugt.  Da war ihnen eine defekte ‚Aircon‘ ziemlich egal!

Am besten entkam man der Hitze des Schiffes, indem man sich an Land verdrückte.  Dort war es zwar ebenfalls schweißtreibend schwül, aber weitaus abwechslungsreicher.  Zum Abschluss solch einer kurzweiligen Landerkundung ging ich mit dem jungen Zweiten Offizier in ein kleines Restaurant.  Wir bestellten Bami Goreng und stillten unseren Durst mit Bier.  Olaf schien es nicht zu schmecken.  Auf meine Frage antwortete er: „Ich weiß nicht, was los ist.  Aber mir wird ganz komisch...“
Er war schweißgebadet, fühlte sich einer Ohnmacht nahe.
„Nimmst du eigentlich regelmäßig Salztabletten?“
„Nee, wieso?“
Da war mir klar, dass der junge Seemann an akutem Salzmangel litt.  Schon durch Nichtstun verlor man mit dem Schweiß Salz und Mineralstoffe.  Umso heftiger war der Salzverlust, wenn man in der knalligen Tropenhitze an Deck und im aufgeheizten Laderaum zu arbeiten hatte.  Salztabletten gehörten grundsätzlich auf den Messetisch, und erfahrene Seeleute schluckten sie regelmäßig.  Olaf aber pflegte die weit verbreitete Vorstellung, dass er gesund und kräftig sei und deshalb keine Tabletten nötig hätte.  Ich vergewisserte mich: „Du schluckst doch hoffentlich die wöchentliche Ration Malariatab-letten?“
„Ja, klar, schließlich verteile ich die ja selber!“

Als Soforthilfe wollte ich meinem Kameraden das Essen kräftig sal-zen.  Doch im ganzen Lokal war kein Salzstreuer aufzutreiben.  Ein hilfsbereit aus der Küche gereichtes Schälchen mit weißen Kristallen entpuppte sich als eine Art Geschmacksverstärker.  Ich rätsle noch heute, wie der Koch im ‚Rumah Makan‘ von Dumai seine Speisen salzte.  Olaf entschied sich zu einem vorzeitigen Aufbruch, der Junge war fix und fertig.  Meine Ermahnung, an Bord sofort mehrere Salztabletten mit viel Wasser zu sich zu nehmen, befolgte der Seemann – und siehe da, am nächsten Tag berichtete er, dass es ihm danach zusehends besser gegangen sei.  Sein trockener Kommen-tar: „Ich wollte es eigentlich nicht glauben, aber es hat geholfen, hät-te ich nicht gedacht...“

In Dumai war die Reisecharter zu Ende.  Ein Funktelegramm orderte uns zunächst zurück nach Singapur, wo wir gar nicht erst einliefen, sondern sofort weitergeschickt wurden.  Die MARIKA sollte zunächst für drei Monate an die US-Lines verchartert werden und zwi-schen Manila und Taiwan Blechboxen für die großen US-Lines-Containerschiffe hin und her karren.  Also, ab nach Manila!

Nach wie vor machte uns die Hitze zu schaffen.  Die Klimaanlage war so gut wie unbrauchbar.  Und wieder einmal hatte die MARIKA, dieser welterfahrene Trampschlitten, der in so vielen Ecken der Welt herumgetuckert war und Tonnen von Seekarten mit sich herumschleppte, ein Seegebiet vor dem Bug, von dem natürlich keine Seekarten an Bord waren.  Der Alte war ziemlich nervös und gereizt, als wir uns fünf Tage später ‚im Blindflug‘ in die Manilabucht taste-ten...

In Manila knallte uns die totale Hektik um die Ohren.  Offiziere der Immigration, Zollmöpse, Gesundheitsbehörde, Hafenkapitän, Vertreter des Charterers, Reedereiagentur, Wichtigtuer und Geschäftemacher, Schiffshändlerinnen und Sekretäre dubioser Bemannungs-agenturen und weiß der Teufel wer noch alles drängelten sich palavernd in der Enge des Schiffes.  Es war fast eine Erlösung, mit der ersten Fuhre Container endlich wieder auf See zu sein!  Dort draußen aber begriffen wir bald, dass der kurze Trip nach Kaohsiung zum Kotztrip werden könnte.  Der Nordostmonsun blies uns mit 8 bis 9 Windstärken unermüdlich ins Gesicht.  Die See war hoch, ließ uns heftig stampfen.  Die MARIKA schaffte nur noch 5 Knoten (rund 9 km/h).  Ich fühlte mich seekrank, von der Hitze ausgelaugt, einfach müde und kaputt.

In Manila war der Chief abgelöst worden.  Er hatte sich den steten Problemen mit den bordeigenen Kränen, der Hauptmaschine, der Klimaanlage und all den vertrackten Besonderheiten im Fettkeller nicht mehr gewachsen gefühlt.  Als Ablöser war Hartmut Kruse *) eingestiegen, ein pfiffiger Seemann, der die MARIKA und ihre Zicken in- und auswendig kannte.  Rasch hatte er die Klimaanlage im Griff.  Er war Mitte vierzig und hatte seine Frau auf tragische Weise viel zu früh verloren.  Dennoch strahlte er stets gute Laune aus.  Er war ein prächtiger Kerl.

Der Koch war ebenfalls abgelöst worden.  Für ihn war ein Filipino, Ramon, eingestiegen, dessen Heuer für den Reeder ein Schnäppchen war.  Ein neues Gerücht ging um: Wir sollten alle baldmöglichst durch Filipinos ersetzt werden.  Alle, außer Kapitän und Chief.  Unsere Laune war sowieso im Keller!

Die 541 Seemeilen von Kaohsiung nach Manila schafften wir in zwei Tagen.  In der Luzonstraße zwischen Taiwan und den Philippinen beutelte uns die vom Monsun aufgewühlte See unerbittlich durch.  Doch sobald wir unter Landschutz der großen Insel Luzon kamen, ging es endlich vorwärts, und wir atmeten erlöst auf.

Der erste Landgang in Manila war ganz tröstlich.  Dennoch hatten wir von diesem Trip vorsorglich schon mal die Schnauze voll.  Das Wetter zermürbte uns einfach.  Nach einem Tag Liegezeit waren wir bereits wieder auf dem Weg nach Norden.  Windstärke 9 aus Nordosten!  Ich kotzte mich erst einmal tüchtig aus.  Die See war irrsinnig hoch.  Die Generatoren blieben dauernd stehen, weil das Dieselöl verschmutzt war, wahrscheinlich durch das Geschaukel.  In der Messe zerdepperte unser Fernseher.  Totalschaden!  Vorne drang Wasser in die Räume unter der Back.  Die Schalter der elektrischen Schalttafeln soffen ab.  Dadurch ließ sich die lange Luke der MARIKA nicht mehr aufziehen.

Trotz all des Geschlackers und Ärgers war meine Gitarre nicht nur für mich ein unterhaltsamer Trost.  Vor allem mit den drei Männern der Maschinenbesatzung saß ich oft beisammen und ließ die Saiten klingen.  Unsere Fahrt inspirierte mich zu einem neuen Song.  Es ergab sich so, dass der Chief und einer seiner Assis an zwei aufeinander folgenden Tagen Geburtstag hatten.  So feierten wir ausgelassen, und das Lied ‚Der Rattendampfer‘ wurde feuchtfröhlich aus der Taufe gehoben.  1988 sollte ich mit diesem Song zu den Gewin-nern eines Homerecording-Wettbewerbs zählen, den die Zeitschrift ‚Musiker – Gitarren und Bass Magazin‘ ausgeschrieben hatte.

Wieder Manila.  Allmählich tasteten wir uns durch die aufregenden Eindrücke dieser Millionen-Metropole und genossen den allgegenwärtigen Liebreiz der Filipinas.  Wir besuchten am liebsten die luftigen Biergärten, wo wirklich gute Lifebands spielten.  Solange wir an Land waren, vergaßen wir den Ärger an Bord.  Dieser aber holte uns rasch wieder ein.  Das unentwegte Bangen um den Job zermürbte uns.  Wir waren zwölf Mann Besatzung.  Der Koch war bereits durch einen Filipino abgelöst worden.  Wer würde der Nächste sein?  A-bermals zerschlug Seegang unsere Kammern und auch unseren letzten Fernseher, der bei 25 Grad Schlagseite aus der Verankerung gerissen wurde und zerschellte.

Als wir am 4. Dezember 1985 in Manila einliefen, wurde unser afrikanischer Decksmann Jimmy ohne Vorankündigung von einem Filipino abgelöst.  Wir empörten uns über diese Art von Personalpolitik.  Jimmy hatte gerade seine Wäsche in der Waschmaschine, als der Agent an Bord kam und sagte „Sie müssen sich beeilen.  Ihr Flug geht heute Abend!“

Der Erste Offizier hatte die Schnauze voll und kündigte fristlos, falls die drastischen Mängel, Schiffsbesetzung und Schiffssicherheit betreffend, nicht bis zum 19. Dezember behoben würden.  Mutig der Mann!  Es sollte natürlich nichts, aber auch gar nichts bringen!  Der Reederei war unser Schicksal völlig egal.  Die Herrschaften lebten in einer anderen Welt, hatten vom kaufmännischen Standpunkt aus gesehen ihre sicherlich berechtigten Sorgen.  Heute, mit vielen Jahren Abstand, sieht man das nicht mehr mit der Wut im Bauch, die uns damals beherrschte.  Heute, da Schlagworte wie ‚Auslagerung‘ und ‚Globalisierung‘ alltäglich geworden sind, ist scheinheilige Betroffenheit sowieso Fehlanzeige.  Die schwarzen Wolken am Horizont, die uns Seeleuten mit Ausflaggung und Arbeitsplatzverlust drohten, sind weit ins mitteleuropäische Binnenland vorgedrungen.  Seeleute waren seinerzeit die ersten Opfer der Globalisierung, von der natürlich noch keiner sprach.  Wer heutzutage seinen Arbeits-platz verliert, weil die Firma ihre Produkte im billigeren Osteuropa herstellen lässt, versteht wahrscheinlich, wie uns zumute war.

 

Der Rattendampfer

(Dieser Song entstand während meiner Fahrtzeit im Inseldienst zwischen den Philippinen und Taiwan, als uns der Reeder dauernd mit Ausflaggung drohte und wir nicht so recht wussten, wie es mit der Seefahrt weitergehen wird.  Wir genossen trotzdem das Leben und besangen mit aufmüpfigem Humor unseren alten Rattendampfer)

Dieser alte Rattendampfer haut mich noch um
Er ist der letzte Zossen, der allerletzte Kahn
Auf diesem alten Rattendampfer machst du dich nur krumm
Und fühlst dich lendenlahm!

Denn dieser alte Rattendampfer kennt keine Freud
Maloche nur und Dreck in der Maschine und an Deck
Wer hier an Bord gemustert, der hat das schnell bereut
Und will gleich wieder weg!

CHORUS:     Lass mich nach Haus Kapitän!
        Ich halt das nicht aus, lass mich geh‘n!
        Ich möchte mein Mädchen wieder sehn
        Will endlich ein Mensch sein
        Lass mich hier raus!

Auf diesem alten Rattendampfer dreh‘ ich noch durch
Das ist doch kein Leben, das wir hier führ’n
Das hält man nur im Suff aus, in diesem Rattenloch
Dahinzuvegetier’n!

CHORUS:     Lass mich nach Haus Kapitän!

Doch dieser alte Rattendampfer gibt dich nicht frei
Monsungebeutelt brackern wir durchs Südchines’sche Meer
Pflichterfüllung, Schnauze halten, keine Meuterei
Was wollen wir noch mehr!

 

 

 

 


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Monica Maria Mieck

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Verschenke kleine

Sonnenstrahlen

Heitere und besinnliche Kurzgeschichten

auch zum Vorlesen

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 - Band 28 -

Monica Maria Mieck:

mmmptr6.jpg

Durch alle Nebel hindurch

erweiterte Neuauflage

Texte der Hoffnung

besinnliche Kurzgeschichten und lyrische Texte

ISBN 978-3-00-019762-8

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 Band 29 

Logbuch

einer Ausbildungsreise

und andere

Seemannsschicksale

Seefahrerportraits

und Erlebnisberichte

ISBN 978-3-00-019471-9

http://www.libreka.de/9783000194719/FC

13,90 € - Bestellungen -

  Band 30

Günter Elsässer

Schiffe, Häfen, Mädchen

Seefahrt vor 50 Jahren

http://www.libreka.de/9783000211539/FC

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13,90 €

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  Band 31

Thomas Illés d.Ä.

Sonne, Brot und Wein 

ANEKIs lange Reise zur Schönheit

Wohnsitz Segelboot

Reise ohne Kofferschleppen

Fortsetzung in Band 32

13,90 €

- Bestellungen -

 

 

Band 32

Thomas Illés d.Ä.

Sonne, Brot und Wein

Teil 2

Reise ohne Kofferschleppen

Fortsetzung von Band 31 - Band 31

13,90 € - Bestellungen -

Informationen über die Buchpreise finden Sie auf der Bücher-Seite

Band 33

Jörn Hinrich Laue:

Die große Hafenrundfahrt in Hamburg

reich bebildert mit vielen Informationen auch über die Speicherstadt, maritime Museen und Museumsschiffe

184 Seiten mit vielen Fotos, Schiffsrissen, Daten

ISBN 978-3-00-022046-3

http://www.libreka.de/9783000220463/FC

- Bestellungen -

Band 34

Peter Bening

Nimm ihm die Blumen mit

Roman einer Seemannsliebe

mit autobiographischem Hintergrund

http://www.libreka.de/9783000231209/FC

- Bestellungen -

Informationen über die Buchpreise finden Sie auf der Bücher-Seite

  Band 35

Günter George

Junge, komm bald wieder...

Ein Junge aus der Seestadt Bremerhaven träumt von der großen weiten Welt

http://www.libreka.de/9783000226441/FC

13,90 €  - Bestellungen -

 

 

 

Informationen über die Buchpreise finden Sie auf der Bücher-Seite

 Band 36

Rolf Geurink:

In den 1960er Jahren als

seemaschinist

weltweit unterwegs

http://www.libreka.de/9783000243004/FC

13,90 €

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libreka.de: unter Ruszkowski suchen!

meine google-Bildgalerien

realhomepage/seamanstory

 

Informationen über die Buchpreise finden Sie auf der Bücher-Seite

Band 37  

Schiffsfunker Hans Patschke:

Frequenzwechsel

Ein Leben in Krieg und Frieden als Funker auf See

auf Bergungsschiffen und in Großer Linienfahrt im 20. Jahrhundert

http://www.libreka.de/9783000257766/FC

13,90 € - Bestellungen -

 

Band 38 - Band 38

Monica Maria Mieck:

Zauber der Erinnerung

heitere und besinnliche Kurzgeschichten

und lyrische Texte

reich sw bebildert

12 € - Bestellungen -

 

 

Informationen über die Buchpreise finden Sie auf der Bücher-Seite

Band 39 

Hein Bruns:

In Bilgen, Bars und Betten


Roman eines Seefahrers aus den 1960er Jahren

in dieser gelben maritimen Reihe neu aufgelegt

kartoniert

Preis: 13,90

Bestellungen

  Band 40

Heinz Rehn:

von Klütenewern und Kanalsteurern


Hoch- und plattdeutsche maritime Texte

Neuauflage

13,90 €  - Bestellungen -

 

Informationen über die Buchpreise finden Sie auf der Bücher-Seite

  Band 41

Klaus Perschke - 1 -

Vor dem Mast

1951 - 1956

nach Skandinavien und Afrika

Ein Nautiker erzählt vom Beginn seiner Seefahrt

 

 

Preis: 13,90 € - Bestellungen

  Band 42

 Klaus Perschke - 2 -

Seefahrt 1956-58

Asienreisen vor dem Mast - Seefahrtschule Bremerhaven - Nautischer Wachoffizier - Reisen in die Karibik und nach Afrika

Ein Nautiker erzählt von seiner Seefahrt

Fortsetzung des Bandes 41

 

13,90 € - Bestellungen

 Band 43

Monica Maria Mieck:

mmmptr6.jpg

Winterwunder

weihnachtliche Kurzgeschichten

und lyrische Texte

reich sw bebildert

10 € - Bestellungen -


 

Informationen über die Buchpreise finden Sie auf der Bücher-Seite

Band 44

Lothar Rüdiger:

Flarrow, der Chief 1

Ein Schiffsingenieur erzählt

Maschinen-Assi auf DDR-Logger und Ing-Assi auf MS BERLIN

 

13,90 € - Bestellungen


Band 47

Seefahrtserinnerungen

 band47miniseefahrtserinnerungen.jpg

Ehemalige Seeleute erzählen

13,90 € - Bestellungen

 


Band 50

Jürgen Coprian:

Salzwasserfahrten 2

Trampfahrt worldwide

mit

FRIEDERIKE TEN DOORNKAAT

friederiketendoornkaatminiorkanbildband50.jpg

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Band 53:

 Jürgen Coprian:

MS COBURG

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Salzwasserfahrten 5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 weitere Bände sind geplant

 

 

 

 

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Band 45

Lothar Rüdiger:

Flarrow, der Chief 2

Ein Schiffsingenieur erzählt

Fortsetzung des Bandes 44

Flarrow als Wachingenieur

13,90 € - Bestellungen


 Band 48:

Peter Sternke:

Erinnerungen eines Nautikers

band48neuministernke9783000318580.jpg

13,90 € - Bestellungen

 


Band 51

Jürgen Coprian:

Salzwasserfahrten 3

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 Jürgen Coprian: 

Salzwasserfahrten 6

 weitere Bände sind geplant

 

 alle Bücher ansehen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Band 46

Lothar Rüdiger:

Flarrow, der Chief 3

Ein Schiffsingenieur erzählt

Fortsetzung des Bandes 44 + 45

Flarrow als Chief

 

 

 

13,90 € - Bestellungen 

 


Band 49:

Jürgen Coprian:

Salzwasserfahrten 1

band49mini1prozentcoprianfrankfurt9783000321085.jpg

Ostasienreisen mit der Hapag

13,90 €Bestellungen

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Band 52 - Band 52

 Jürgen Coprian: 

Salzwasserfahrten 4

 MS "VIRGILIA"

band52klein2procentcover.jpg

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Band 56  

 Immanuel Hülsen

Schiffsingenieur, Bergungstaucher

band56kleincover.jpg

Leserreaktionen

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Band 57

Harald Kittner:

fischtextnemesiseffekt.jpg

zeitgeschichtlicher Roman-Thriller

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Band 58

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Seefahrt um 1960

unter dem Hanseatenkreuz

 

 

 

 

weitere Bände sind in Arbeit!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Bücher können Sie für direkt bei mir gegen Rechnung bestellen: Kontakt

Zahlung nach Erhalt der der Ware per Überweisung.

Meine Postadresse / my adress / Los orden-dirección y la información extensa:

Jürgen Ruszkowski,     Nagelshof 25,   

D-22559 Hamburg-Rissen,    

Telefon: 040-18 09 09 48  - Anrufbeantworter nach 30 Sekunden -

Fax: 040 - 18 09 09 54

Bestellungen am einfachsten unter Angabe Ihrer Anschrift per e-mail: Kontakt

 

 Bücher in der gelben Buchreihe" Zeitzeugen des Alltags" von Jürgen Ruszkowski:
Wenn Sie an dem Thema "Seeleute" interessiert sind, gönnen Sie sich die Lektüre dieser Bücher und bestellen per Telefon, Fax oder am besten per e-mail: Kontakt:

Meine Bücher der gelben Buchreihe "Zeitzeugen des Alltags" über Seeleute und Diakone sind über den Buchhandel  oder besser direkt bei mir als dem Herausgeber zu beziehen, bei mir in Deutschland portofrei (Auslandsporto:  ab 3,00 € )

Bestellungen am einfachsten unter Angabe Ihrer Anschrift per e-mail: Kontakt 

Sie zahlen nach Erhalt der Bücher per Überweisung.

Maritime books in German language:  fates of international sailors

Los libros marítimos en el idioma alemán: los destinos de marineros internacionales:

Los libros en el idioma alemán lo enlatan también, ( +  el extranjero-estampilla: 2,70 €), directamente con la editor Buy de.  


Bestellungen und Nachfragen am einfachsten über e-mail:  Kontakt

Wenn ich nicht verreist bin, sehe ich jeden Tag in den email-Briefkasten.  Dann Lieferung innerhalb von 3 Werktagen.

Ab und an werde ich für  zwei bis drei Wochen verreist und dann, wenn überhaupt, nur per eMail:   Kontakt  via InternetCafé erreichbar sein!


Einige maritime Buchhandlungen in Hamburg in Hafennähe haben die Titel auch vorrätig:

HanseNautic GmbH, Schifffahrtsbuchhandlung, ex Eckardt & Messtorff, Herrengraben 31, 20459 Hamburg,  Tel.: 040-374842-0               www.HanseNautic.de

WEDE-Fachbuchhandlung, Hansepassage, Große Bleichen 36, Tel.: 040-343240

Schifffahrtsbuchhandlung Wolfgang Fuchs, Rödingsmarkt 29, 20459 Hamburg, Tel: 3193542, www.hafenfuchs.de

Ansonsten, auch über ISDN über Buchhandlungen, in der Regel nur über mich bestellbar.


Für einen Eintrag in mein   Gästebuch  bin ich immer dankbar.

Alle meine Seiten haben ein gemeinsames Gästebuch.  Daher bitte bei Kommentaren Bezug zum Thema  der jeweiligen Seite nehmen!

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Una entrada en el libro de mis visitantes yo agradezco siempre.

Za wpis do mej ksiegi gosci zawsze serdecznie dziekuje.


  erwähnte Personen

Leseproben und Bücher online

musterrolle.de

meine websites bei freenet-homepage.de/seamanstory liefen leider Ende März 2010 aus!  Weiterleitung

maritimbuch.de

maritimbuch.klack.org/index

Juergen Ruszkowski_Hamburg-Rissen.klack.org
www.seamanstory/index

seamanstory.klack.org/index

Jürgen Ruszkowski npage
maritimbuch.npage

seemannsschicksale.klack.org

Jürgen Ruszkowski google
seefahrt um 1960_npage

seeleute.klack.org

theologos.klack.org

seefahrtserinnerungen google

seefahrer.klack.org Theologisches bei Jürgen Ruszkowski
seefahrtserinnerungen npage seefahrtserinnerungen klack.org Diakone Rauhes Haus_/klack.org
salzwasserfahrten_npage maritimbuch.kilu.de Rauhes Haus 1950er Jahre_google

maritime_gelbe_Buchreihe_google

hafenrundfahrt.klack.org

Rauhes Haus 1950er Jahre npage

sites.google.com/site/seefahrtstory

schiffsbild.klack-org

Rauhes_Haus_Diakone_npage
seeleute_npage

schiffsbild.npage

Rauhes Haus Diakone google

nemesis_npage zeitzeugenbuch.klack.org

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