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 Klaus Perschke

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Nautiker Klaus Perschke

 Klaus Perschke erzählt von seinen Reisen

etwa auf MS KARPFANGER um 1960 unter dem Hanseatenkreuz der Reederei Emil Offen

 in diesen Bänden der maritimen_gelben_Buchreihe

        

Band 41 - Band 41Klaus Perschke: Vor dem Mast - 1951 bis 1956 nach Skandinavien und Afrika

   Band 42 - Band 42 - Klaus Perschke: Seefahrt 1956-58 - Ostasienreisen - Seefahrtschule Bremerhaven - Nautischer Waschoffizier

Band 58 - Band 58 - Klaus Perschke: Seefahrt um 1960 unter dem Hanseatenkreuz

    Klaus Perschke schreibt:

Ein Kapitän hatte zu unserer Zeit noch einen hohen Stellenwert auf dem maritimen Arbeitsmarkt.  Heute hat sich der Stellenwert etwas verschoben: Die Chartergeschäfte werden heute immer noch in den Büros der Reedereien durch die Logistikmanager geplant und abgewickelt, doch der heutige Kapitän muss, etwas sarkastisch ausgedrückt, wie der Fernfahrer einer großen Spedition seinen vorgegebenen Zeitplan einhalten und die Ladung löschen bzw. neue Ladung laden.  Die Schiffe sind größer geworden, auch die Risiken sind größer geworden.  Der Kommunikationsaustausch verläuft heute übers Internet und Satelitentelefonie.  Aus den damaligen Stückgutschiffen wurden inzwischen sehr schnelle Containerschiffe, die gewaltige Kapazitäten an Containern transportieren.  Dank ihrer Größen und Maschinenstärken, die nach oben fast ausgereizt sind, können diese Schiffe Wind und Wetter nahezu ignorieren.  Mit ihren elektronischen Navigationsgeräten und ihrer hochtechnischen Antriebsausrüstung können die Reeder bis an die Grenze des Machbaren Schiffsbesatzungen reduzieren.  Heute ist das, was wir damals als die „traditionelle“ Seeschifffahrt verstanden, ein rein kaufmännisches und logistisches Überseetransportunternehmen geworden.  Aus dem Kapitän und seiner Mannschaft wurden „Überseetransportbegleiter“, die vielleicht alle halbe Jahre urlaubsreif und genervt von dem gewaltigen Stress an Bord abgelöst werden.  Alles ist anonymer geworden.  Zeit ist Geld.  Diplombetriebswirte voller Theorien und null Ahnung von der Praxis und überbordender Bürokratismus dominieren in den Verwaltungen der Reedereien, der Wasserkopf der inneren Verwaltung jeder Reederei wächst und bläht sich auf.  Und die meisten dieser klugen „positiv thinking“-Köpfe dieser Unternehmen kennen ihre Schiffe nur von den Probefahrtevents und Fotos, wissen nichts von nerviger Nebelfahrt, fürchterlichen Sturmfahrten, Überfällen von Seepiraten und Ausraubung der Schiffsladung.  Brauchen sie auch nicht, dafür gibt es eben das international vorgeschriebene „auditierte und zertifizierte Bordpersonal“, welches alles im Griff hat, jedenfalls haben sollte!  Das erinnert mich an den bekannten Spruch „jeder Seemann ein Artist, fünf Seeleute ein Zirkus.“

Es wurde höchste Zeit, dass wir Alten ausgemustert wurden, als die SAP-orientierten Wirtschaftsinformatiker und Diplom-BWLer ans Ruder kamen.  Hafenliegezeiten werden nach Stunden und Minuten reguliert.  Der Inhalt der Container bleibt für den Ladungsoffizier bis auf das Gefahrengut im Großen und Ganzen anonym.  Er hat nie einen Containerinhalt gesehen, es sei denn, der Containerinhalt wurde ausgeraubt, war explodiert, oder lag ausgebrannt verstreut an Deck.  Der Kapitän darf nur noch Konnossemente unterzeichnen.  Den Rest erledigen die Makler, Reedereiverwaltungen und die Shipplaner in den Terminal-Offices aller großen Häfen.  Dagegen ist nichts einzuwenden.  Diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten und wird auch so weiter gehen.  Aber kein noch so tüchtiger Ladungsoffizier hat heute noch die Übersicht über 6.000 Container, die für 8 bis 10 Häfen bestimmt sind.  Und wenn von diesen 6.000 Containern auch nur 10 Prozent mit Gefahrengütern beladen sind, dann kann man nur hoffen, dass er weiß, wo diese an Bord abgestellt und untergebracht sind.  Sonst „gute Nacht“ oder „armes Schwein“!

Meine Idee war, die damalige Seefahrt der heutigen gegenüber zu stellen.  Ich will sie nicht glorifizieren.  Sie hatte viel mit Knochenarbeit zu tun.  Dafür war auch mehr Personal an Bord.  Aber eins gab es damals auf den meisten deutschen Schiffen, und das ist heute fast verloren gegangen: Eine so genannte Kameradschaft!  Der Personalmanager der Reederei sagt dann: „Das Betriebsklima an Bord ist ausgezeichnet.“  Kameradschaft kennt er gar nicht.  Klingt sentimental und lächerlich, war aber für uns damals sehr wichtig.  Nur das findet man eben heute nicht mehr an Bord der schwimmenden Dinosaurier mit deren internationalen Besatzungen unter den „flags of convenience“.  Money makes the world go round!  Für uns alte Hasen bedeutete das: Abtreten, die Zeiten haben sich für immer geändert.

Band 42 - Band 42 - Klaus Perschke: Seefahrt 1956-58 - Ostasienreisen - Seefahrtschule Bremerhaven - Nautischer Waschoffizier

Band 58 - Band 58 - Klaus Perschke: Seefahrt um 1960 unter dem Hanseatenkreuz
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Seefahrt um 1960

  von Europa über den Atlantik, durch die Karibik und den Panamakanal nach Westküste USA, Britisch Columbia und den Hawaiian Islands in der Zeit von 1959 bis 1963, zunächst als 3. Nautischer Wachoffizier, zuletzt als Chief-Mate sind eine Fortsetzung seiner Schilderungen in den Bänden 41 und 42 dieser maritimen gelben Buchreihe.  Dort hatte er über seine Fahrten vor dem Mast in Nord- und Ostsee, nach Afrika und Fernost in den 1950er Jahren und seine ersten Reisen als Nautischer Wachoffizier in die Karibik berichtet.  Perschkes Erzählungen laufen vor dem Leser wie ein Film ab.  Er beschreibt witzige und dramatische Ereignisse an Bord und in den Häfen.  Seine Personenbeschreibungen und Storys über Vorgesetzte und Kollegen lassen den Leser oft schmunzeln und staunen.  Ehemalige Seeleute finden sich in ihre eigene Vergangenheit zurückversetzt.

insgesamt  307 Seiten - reich sw bebildert - kartoniert - 
Aus dem Inhalt:

   

Hanseatische Reederei Emil Offen & Co., in Hamburg, Ballindamm 8                 

Reisen auf Motorschiff KARPFANGERab Januar 1959 nach US-Westküste     

Kurzbiographie des Schiffes KARPFANGER                                                               

Geschichtliche und technische Anmerkungen zum Panamakanal                          

Erste Panamakanalpassage mit der KARPFANGER im Jahr 1959                               

Zweite Reise nach USA-Westküste, British Columbia und Hawaiian Islands    

Reise von Vancouver Island nach Hawaiian Island                                                    

Hafenliegezeit in Honolulu, Reise von Honolulu nach Los Angeles                         

Mein japanischer Kollege Hideo Ikeda und seine Karriere bei der Reederei                 

Überraschender Wechsel auf MS „KERSTEN MILES                                       

Kurzbiographie des Motorschiffes KERSTEN MILES                                                

Zurück in Los Angeles und zu Besuch bei Familie Raudenbush                              

Weiterreise von LA nach Vancouver / New Westminster und Seattle                       

Reise von Seattle nach Honolulu                                                                            

Ballastreise von Honolulu nach Stockton und San Francisco                              

Zwischenstopp in Ensenada Baumwollballen laden                                                 

Reise Ensenada nach Balboa Passage des Panamakanals                                    

Durch die Karibik und über den großen Teich                                                          

Ankunft und kurze Hafenliegezeit in Rotterdam                                                        

Zwischenreise von Rotterdam nach Bremen                                                       

Bremer Hafenliegezeit                                                                                          

Zwischenreise von Bremen nach Hamburg                                                           

Zwischenreisen von Hamburg über Bremen, Rotterdam nach Le Havre                    

Auslaufen Le Havre, Reise über den großen Teich in die Karibik                                    

Panamakanalpassage und Weiterfahrt bis Los Angeles                                              

Reise Los Angeles – Seattle, Vancouver und New Westminster                              

Verholen nach Port Albernie und die Weiterreise nach Honolulu                              

Honolulu Hafenliegezeit mit „big Party“ an Bord                                                 

Reise von Honolulu nach San Francisco und Hafenliegezeit                            

Reise San von Francisco nach Balboa und Kanalpassage                                     

Bunkern in Willemstad, Weiterfahrt über den großen Teich                                     

Fahrt durch den Englischen Kanal, Ankunft Rotterdam                                       

Ankunft Rotterdam, Hafenliegezeit, Verholreise Rotterdam nach Hamburg                 

Hamburger Hafenliegezeit                                                                               

Die Geschichte von Bootsmann Fritz                                                   

Reise von Le Havre via Karibik, Panama nach LA, San Francisco und Seattle          

Verholen nach Vancouver und New Westminster, die Bender-Sisters                     

Das Leben geht weiter, das Kapitänsexamen wartet bereits auf mich                     

Zweiter Start, zunächst auf MS KARPFANGER                                                 

Augenzeugenbericht des Kollegen Hideo Ikeda über die Kollision der KARPFANGER    

Mit MS „KLAUS SCHOKEnach US-Westküste und British Columbia           

Kapitän Bothmann und seine herausragenden Talente                                              

Steckbrief des Motorschiffs KLAUS SCHOKE                                                       

Dampfer DITMAR KOEL und „one Birth“                                                                  

Götterdämmerung in Port Albernie                                                               

Panamakanalpassage und Weiterfahrt nach Liverpool                                  

Verholen nach Cardiff                                                                                   

Kurzurlaub in Cuxhaven                                                                                    

Zünftige Seemannshochzeit in Cardiff                                                           

In Antwerpen: Im Griff des Germanischen Lloyds                                         

Verholreise nach Le Havre, Laden von Peugeots                                                

Reise über den Nordatlantik unter stürmischen Bedingungen                              

Bunkern in Willemstad, Panamakanal-Passage und Weiterfahrt bis LA                  

Bruder Peter bevorzugt Weintanker                                                                         

Ankunft in LA, Hafenliegezeit                                                                                

Weiterfahrt nach San Francisco und Hafenliegezeit                                            

Auslaufen SF nach Coos Bay, weiter nach Vancouver und New Westminster            

Von New Westminster nach Tahsis auf Vancouver Island                                        

Auslaufen Tahsis in Richtung Panamakanal, kurzfristige Reiseunterbrechung           

Ankunft West-Hartlepool, verholen nach Hull am Humber und nach London         

Überraschender Wechsel auf Dampfer „DITMAR KOEL                                    

Daten zum Dampfschiff DITMAR KOEL                                                                  

Eine Ladung „JAGUARS“ nach Florida                                                               

Auslaufen London Docks und stürmische Fahrt bis zu den Azoren                         

Unsere Probleme mit dem Neuen                                                                          

Weiterfahrt der restlichen Überführungsreise mit dem Ersatzmann                       

Ballastreise nach New Orleans                                                                           

Schrottladen in New Orleans                                                                 

Voll abgeladen mit Schrott durch den Panamakanal nach Japan               

Fortsetzung der Reise von Hawaii nach Japan                                                 

Fortsetzung der Reise von Hawaii nach Japan                                                    

Ballastreise Shikama nach Hongkong und Ankerliegezeit im Hafen                

Der Charterflug mit Quantas-Air-Lines von Hongkong nach Frankfurt                    

Ankunft Frankfurt Air Port, Weiterfahrt mit der Bundesbahn nach Hamburg          

Mein erneuter Wechsel auf MS KLAUS SCHOKE                                         

Hafenliegezeit in Ellesmere Port und wildes Bordleben                                     

Hafenliegezeit in Le Havre                                                                                  

Nachtrag                                                                                                           

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