Jörn Hinrich Laue

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 Jörn Hinrich Laue

 Jörn Hinrich Laue     

    -  Band 22 - Band 22Band 33 - Band 33Band 59 - Band 59   

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    Frachtschiffreisen  -  Hafenrundfahrt in Hamburg


Leseprobe aus Band 22    

An der Elbe, im Hamburger Westen aufgewachsen, zog es mich immer wieder an den Strom, den großen Schiffen nachzuschauen.  Es war klar und stand für mich von jeher fest: „Du fährst einmal zur See!“
Familiär hingegen war ich nicht vorbelastet, Vater Versicherungskaufmann, Mutter, zu ihrem großen Leidwesen nur noch Hausfrau.  Früh verstarb der Vater.  Bei Mutter war der Wunsch zur See zu fahren, dann durchsetzbar.
  Der Vater einer Mitschülerin war Inspektor bei einer Hamburger Reederei, somit war die Weiche gestellt.  Ich schmiss die Schule, und Mutter meldete mich in Bremervörde zur Seemannsschule an.  Man nannte solche Einrichtungen auch „Mosesfabrik“, eine Fabrik also, auf der „Mosese“ gemacht wurden.
Drei Monate dauerte die seemännische Grundausbildung, gleichzusetzen mit einer Berufsschule an Land.  Die Schulzeit wurde als Fahrzeit angerechnet.  Damals war man sehr bemüht, das Berufsbild Matrose als Beruf anzuerkennen.  Heute bekommt man einen Schiffsmechaniker-Facharbeiterbrief für den integrierten Einsatz an Deck und in der Maschine. Bei kasernenhaftem Drill mit sonntäglichem Kirchgang, wenig Taschengeld und knüppelhaft harter Ausbildung erlernte ich Praxis und Theorie, bevor ich auf die Menschheit losgelassen wurde.
Nach drei Monaten unterschrieben meine Mutter und ich - ich war ja erst 16 Jahre alt - einen zweijährigen Ausbildungsvertrag bei A. F. Harmstorf & Co in Hamburg.

So führten mich meine Reisen durch Nord- und Ostsee, durchs Mittelmeer und nach Westafrika.  Die Reederei verfügte damals über 16 eigene Schiffe: Tanker, Kühlschiffe und Trockenfrachter, kein Schiff älter als zehn Jahre.  200 Mann fahrendes Personal beschäftigte die Reederei auf ihren Schiffen, mit mir waren es jetzt 201.  Im Verlauf der zweijährigen Ausbildungszeit setzte mich die Inspektion nahezu in allen Fahrtgebieten und auf den unterschiedlichsten Schiffstypen ein.  Aus dem Moses wurde ein Jungmann, später der Leichtmatrose.  Zwei Jahre vergingen recht schnell.  Es waren schöne Zeiten mit guten Reisen und für heutige Verhältnisse langen Liegezeiten.  Arbeitsintensive Jahre, viele Überstunden, aber auch viele gemeinsame Landgänge schmiedeten an Bord guten Zusammenhalt und eine feste Kameradschaft.
Auch schon in den 1960er Jahren besetzte man Schiffe mit Crews aus aller Herren Länder.  Überwogen doch an Deck meist spanische Fischersleute, so fuhr ich einmal auf einem für damalige Verhältnisse großen Tanker von TDW 20.000 mit 40 Mann aus sieben unterschiedlichen Nationen.  Das war schon ein bunter Haufen.
Es hatte den Anschein, dass die Reederei mit mir zufrieden war, und so blieb ich noch ein drittes Jahr.  Arbeiten muss man ja überall, also konnte ich auch hier bleiben.  Man kannte sich, und es kam nicht selten vor, dass ich beim Anmustern ein fröhliches „Hallo, da bist du ja wieder“ hörte.
Es vergingen drei Jahre, und es stand die Matrosenprüfung an, der Gesellenbrief.  Hierzu musste man sich anmelden.  Dies tat ich dann in Finkenwerder (heutige Stackmeisterei).
Mein Gott, war ich aufgeregt, die Berichtsbücher unter den Arm geklemmt und nix wie auf die Fähre nach Finkenwerder.  Vor lauter Aufregung hatte ich meinen Rettungsbootsmanns- und Feuerschutzschein bei Mutter liegen lassen.  Man fand keine Gnade: Ich sollte wieder mit den „Mosesen“ ins Boot, eigentlich ja unter meiner Würde, ich war ja schon Leichtmatrose, - es half nichts, alles noch mal von vorne und neu ma-chen.  Es wurde gepullt, was das Zeug hielt.  Ende gut, alles gut, ich habe die Prüfung bestanden, und voller Stolz hielt ich meinen Matrosenbrief in den Händen.
Aus einer Telefonzelle, noch an der Dampferbrücke in Finkenwerder, rief ich meine Mutter an, ich war so stolz!  Was dann geschah, erinnere ich nur noch schemenhaft.  Mit dem Dampfer zurück an den Landungsbrücken, wurde erst einmal eingekehrt. - Der Weg von den Landungsbrücken in den Hamburger Westen dauert normalerweise nur 25 Minuten.  Ich habe 1 ½ Tage gebraucht!
Nun war ich Janmaat.  Eine neue Entscheidung stand an.  Meine Reederei bot mir an, im Hause Reedereikaufmann und Schiffsmakler zu lernen.

Die Alternative war, zwei Jahre als Matrose vor dem Mast zu fahren, um dann das Steuermannspatent zu machen.
Mutter ging es gesundheitlich nicht so gut.  Sie litt, auch nach dem Tod meines Vaters vor mehr als drei Jahren, immer noch und hatte keinen Lebensmut mehr.
Ich blieb an Land und nahm das Angebot der Firma an.  Man weiß nie, ob man den Absprung von der Seefahrt einmal schaffen würde, aber eigentlich wollte ich das ja auch nicht.
Meine Mutter presste mich in meinen Konfirmationsanzug.  Ich erhielt die Aktentasche meines Vaters, gefüllt mit zehn Scheiben Brot, Bananen und Apfelsinen - letztere hatte ich in den Vormonaten noch im Laderaum zusammengefegt - und trat meine zweite Lehre im Kontorhaus in der Klopstockstraße an.
Durch die vielen Überstunden als Leichtmatrose hatte ich mir etwas Geld zusammen gefahren, es reichte natürlich vorne und hinten nicht.  An den Wochenenden renovierte ich nach und nach alle Kontorräume des alten Patrizierhauses, - mit Farbe konnte ich gut umgehen.  Auch der Aufbesserung mei-nes Lehrlingsgehalts von DM 140 tat das gut.
Im Rahmen meiner Ausbildung durchwanderte ich im Haus alle Abteilungen, wie Buchhaltung, Inspektion, Einkauf etc.  Die Zeit in der Lohnbuchhaltung empfand ich am schlimmsten.  Immer wenn einer meiner alten Kollegen am schusssicheren Fenster unseres Lohnbuchhalters stand, um Vorschuss oder seine Abrechnung zu holen, wurde mir warm ums Herz.
Unser Lohnbuchhalter Schmiddel hat das natürlich gemerkt.  Er schickte mich dann zum Altonaer Bahnhof.  Obwohl er selbst jeden Morgen dort vorbei kam, habe ich Zigarren (Schwarze Weisheit) für ihn holen müssen.  Diese Zigarrenmarke vergesse ich im Leben nicht.  Ich war so dankbar, denn ich konnte raus.
Die schönsten Zeiten während dieser Lehre waren die Monate in der Klarierungsabteilung.  Selbstständig durfte ich unsere eigenen Schiffe, wenn sie dann mal in Hamburg waren, ein- und ausklarieren.  Bei den kleineren Tankern kam das des Öfteren vor.  Einen Führerschein hatte ich inzwischen auch.  Auch dies Papier half mir, meine finanzielle Situation zu verbessern.
Alle Büroräume waren frisch gestrichen, und so fuhr ich an den Wochenenden Taxi / Mietwagen.  Auch diese Zeit neigte sich dem Ende, und der Kaufmannsgehilfenbrief winkte.
Es stand die Wehrpflicht bei der Bundeswehr vor der Tür, denn bis zu seinem 26. Lebensjahr konnte man eingezogen werden.  18 Monate Wehrdienstzeit – und wieder kein Geld.
Berufsseeleute werden bei der Marine nicht genommen.  Denen kann man ja nichts mehr vormachen.  Ich wurde dann zur Luftwaffe eingezogen. Nach der dreimonatigen Grundausbildung habe ich ein echtes Glückslos gezogen.
Man versetzte mich nach Rendsburg zum LTG 63, Lufttransport Geschwader.  Hier machte ich eine Flugtauglichkeitsprüfung.  Gesund war ich, denn die Seeberufsgenossenschaft hatte mir schon frühzeitig eine Bescheinigung über meinen Gesundheitszustand erteilt.
Fortan war ich als Ladehelfer für große Transportmaschinen eingeteilt.  Die Transall C -160 war europaweit unterwegs.  Ich war jetzt ein fliegender Seemann!  Was es doch alles gibt. – Das war für mich eine unbeschwerte Zeit, die im September 1971 nach 18 Monaten endete.
Jetzt galt es einen Weg zu finden, der in die Schifffahrt zurückführte.  Der größte Schiffsausrüster im Hafen Hamburg suchte einen „Technischen Einkäufer“.  Es war wieder ein Einstieg.  Lange blieb ich nicht, denn mein ehemaliger Lehr-herr erfuhr davon und holte mich in eine neu gegründete Tochtergesellschaft zurück.  Ich war wieder da, wo ich herkam.
Die Kühlmaschinen unserer Kühlschiffe stammten aus nieder-ländischer Produktion, und genau diese Leute wollten im Hafen Hamburg eine Kühlcontainerstation aufbauen.  Ein Unternehmen, das sich ausschließlich mit Kälte beschäftigte.  Vom Kühlschrank bis zur Kunsteisbahn wurde alles produziert, was mit Kälte zu tun hatte.
Es sollten Kühlcontainer-Aggregate gewartet werden.  Zu diesem Zweck errichtete ich eine Kühlcontainerstation am Eurokai in Hamburg.
Nach nur einem Jahr zog der holländische Brötchengeber sein finanzielles Engagement zurück.  Die in Fahrt befindlichen Geräte waren eben alle neu, - und ich saß wieder mal auf der Straße.
Die Bavaria- und St.-Pauli-Brauerei in Hamburg suchte zu dieser Zeit einen Außendienstmitarbeiter, der bereit war, gegen die Übermacht von Holsten und Becks eine Schiffsausrüstung aufzubauen.
Der Bierkonsum auf Schiffen war nicht unerheblich, und es galt, für die Zukunft den Verbrauch der Konsumenten anders aufzuteilen.  Sitz meines Büros war Bremen, also in der Höhle des Löwen.
Bremen als Standort wurde gewählt, da die Bundesmarine in Wilhelmshaven nicht weit war und einer der größten Reeder, die Hansa-Linie in Bremen ansässig war.
So galt es fünf Jahre lang, zwischen Bremen und Antwerpen, Marinearsenal Wilhelmshaven eingeschlossen, den Mitbewerbern Umsatz abzujagen und die eigenen Produkte wie Jever, Astra und Hannen Alt in den Markt zu drücken.  Eine nicht leichte Aufgabe, denn diese Produkte kannte man in der Seefahrt gar nicht.  Eine schöne Zeit.  Von den 1.200 Mitarbeitern des Betriebes konnte ich am Monatsende die höchste Spesen- und Kilometergeld-Abrechnung, die die Brauerei je gesehen hatte, präsentieren.
Traumhafte Umsätze, heute undenkbar, dass ein Bergungsschlepper oder Westafrikafahrer nicht unter 1.000 Kartons Bier den Hafen verließ.
Jeder Stauraum an Bord wurde genutzt, Lotsenkammer und der Schornstein wurden voll Bier gestapelt.  Bei dieser Gelegenheit sei noch erwähnt, dass im Schornstein eines Bergungsschleppers 1.000 Kartons Dosenbier Platz fanden.
Zu dieser Zeit kamen nach mehrjähriger Aufliegezeit aus dem Bittersee im Suez-Kanal auch die beiden Schiffe „MÜNSTERLAND“ und „NORDWIND“ nach Hamburg zurück.  Nach Überholung in Hamburg expedierte man die NORDWIND von Mackprang nach Lagos in Nigeria.  Eine volle Ladung Zement in Säcken und - wie sollte es anders sein - mit 1.000 Kartons Bier von mir.
Wieder ein Jahr lag das Schiff auf Lagos Reede und konnte die Ladung nicht löschen.  Den Zement hat man wohl mit dem Presslufthammer aus dem Schiff geholt, das Bier jedoch hat seine Haltbarkeit unter Beweis gestellt.
Vielfach waren die Schiffe ausgeflaggt, und die Kapitäne durften selbstständig einkaufen.  Dadurch stand der von den Reedereien bestimmte Schiffsausrüster oft außen vor.  Hier sah ich meine Chance und machte mich im Jahre 1978 selbstständig.
Mit eigenem Lager und der Anschaffung eines LKWs bezog ich meine ersten Büroräume in der Hermann-Blohm-Straße, direkt gegenüber von Blohm und Voss.
Zunächst beliefen sich die Lieferungen nur auf hochsteuerbare Kantinenwaren.  Natürlich fragte man mich im Verlauf der Zeit auch nach anderen Artikeln, wie Zigaretten, Spirituosen etc., später weitete sich das Geschäft auch auf komplette Proviantlieferungen aus.
Durch Mundpropaganda vergrößerte sich der einst kleine Laden in der Hermann-Blohm-Straße katapultartig, und ich sah mich nach anderen Räumlichkeiten um.  Über eine weitere Zwischenstation fand ich auf Steinwerder einen alten Speicher, eine Ruine mit zerschlagenen Fenstern, ohne Strom und das Parterre mit Elbwasser geflutet.  Eine Heizung gab es auch nicht.
Selbst Kunden haben mit angefasst und mehr als 300 cbm Sand und Füllboden in die Kellerräume geschaufelt.  Neue Fenster, Türen, Dach und Heizung, Luken und eine flutsichere Rampe wurden gebaut.  Es war ein Abenteuer und ließ die letzten Kräfte und Reserven schwinden.
Der Publizist „Horst Uhlen“ - er nannte sich nach dem Stadtteil Uhlenhorst, für den er eine Stadtteilzeitung herausgab, zu allem Überfluss sammelte er auch noch Eulen, schon ein kauziger Journalist - über diesen Speicher:
Das ist der älteste und einzige Speicher im Hamburger Hafen, der auf dem Südufer der Elbe stehengeblieben ist.  Er wurde im Jahre 1910 erbaut und steht auf dem Grundstück Rohrweg 13 auf der Elbinsel Steinwerder, gleich nebenan von der Werft Blohm & Voss.  In mühevoller Kleinarbeit hat ihn der jetzige Besitzer, Jörn Laue, in drei Jahren selbst ausgebaut und so hergerichtet, dass er mit seiner Schiffsausrüstung dort einziehen konnte.  Man kann sich leicht vor-stellen, wie viel Arbeit dazugehört, ein fast ein dreiviertel Jahrhun-dert altes Gebäude so auszubauen, dass dieses ge¬werblich genutzt werden kann, mit allen dazugehörigen behördlichen Genehmigungen.  Die Behörden zeigten denn auch Verständnis für die Schwierigkeiten und legten ihre Vorschriften nicht so eng aus, wie mögli-cherweise bei einem Neubau.
Nicht zuletzt wohl auch wegen der Liebe zum Detail des Schiffsausrüsters, der beim Umbau darauf achtete, dass innen möglichst viel in seinem ursprünglichen Zustand belassen wurde.  So sind zum Beispiel die alten Holzdecken und Deckenbalken noch da, gesund und gut  erhalten, die dem Innern des alten Speichers eine derbmaritime Heimlichkeit geben.  Früher hatten in dem Speicher Kaffee und Honig gelagert.  Bevor Jörn Laue und seine Firma TRANSIT SERVICE ihn übernahmen, hatte er zehn Jahre lang leer gestanden.  Heute beliefert Jörn Laue von seinem Speicher aus Seeschiffe mit Ausrüstungsteilen und Proviant, und das nicht nur während der normalen Geschäftszeiten, sondern auch, und darauf ist der Besitzer besonders stolz, am Wochenende und nachts.
Wie ich kürzlich von meinem Freund Jan Mordhorst hörte, waren Text und Fotos nicht einmal von ihm selbst.
Wie immer in der Schifffahrt gibt es gute und schlechte Zeiten.  Die schlechten Zeiten, in denen nicht einmal das Ratenniveau ausreicht, Zins und Tilgung zu zahlen - von Erträgen kann man nur träumen -, auch diese Zeiten muss man durchlaufen.
Schiffe wurden verkauft, meine einstige Lehrfirma meldete Konkurs an, und ich verlor gleich drei große Kunden auf einen Schlag.  Geld war nicht zu beschaffen, und eine Hypothek auf den Speicher einzutragen, schlug fehl.  Eine Grundbucheintragung war nicht möglich, denn der Grund und Boden unter-lag der Liegenschaftsverwaltung Hamburg.  Es gehörte mir der Speicher, jedoch nicht der Grund, auf dem er stand.  Eine fatale Situation.  Die Liegenschaftsverwaltung Hamburg gab sich alle Mühe mir zu helfen, in Form eines langfristig zur Verfügung gestellten Mietvertrages, die Hausbank spielte leider nicht mit.
Schweren Herzens übergab ich mein Geschäft an einen zuvor hereingenommen Partner, meinen Speicher, der bis heute mein Lebenswerk blieb.  Meinem Nachfolger blieb ich auch weiterhin verbunden. 
Es ergab sich, dass eine Finanzierungsgesellschaft mich auf ein Problem ansprach.
Man verfüge über ein zwei Jahre altes Tageskreuzfahrtschiff für 1.000 Passagiere, das still liege.  Der Korrespondenzreeder käme seinen Zahlungen nun schon mehrere Monate lang nicht nach, und man wolle dieser Sache endlich ein Ende setzen.
Die Frage war: Bin ich in der Lage, dieses Schiff wieder zu bestücken und kann ich es in Fahrt bringen?
Hierzu stellte man seitens der Finanzierungsgesellschaft 500.000.- DM und drei Monate Zeit zur Verfügung.

Aus den abgesprochenen drei Monaten wurden sieben.  Ich benötigte acht Wochen und 300.000 DM, und das Schiff war fahrbereit.  Mit einer Besatzung von 53 Mann / Frau fuhr ich zwischen Neustadt in Holstein und Rödby in Dänemark in der Hochsaison dreimal am Tag hin und her.  Es war ein Butterdampfer erster Klasse, ausgestattet mit zwei Barbetrieben, ei-ner Disco, einem Tanzsalon und einem Restaurant für 250 Personen, ein 19 Knoten laufender Supermarkt, auf dem ich mich bemühte, nicht als der Ostsee-Aldi aufzutreten.  Morgens um 9:00 Uhr ging es mit einer Plastiktüte voller Geld zur Bank.  An einem Wochenende kamen gut 90.000,- DM an Bargeld zusammen.  Natürlich für die Anleger nie genug, und so trennte man sich alsbald von dem Schiff.

 

 

 

 - TANNENBERG  -   VILM  -   FINNMAID  -       

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Seemannsschicksale

Band 1 - Band 1 - Band 1 - Band 1

Begegnungen im Seemannsheim  

ca. 60  Lebensläufe und Erlebnisberichte

von Fahrensleuten aus aller Welt 

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Seemannsschicksale

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Lebensläufe und Erlebnisberichte

 Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten,   als Rentner-Hobby aufgezeichnet bzw. gesammelt  und herausgegeben von  Jürgen Ruszkowski

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Seemannsschicksale

   Band_3

 Lebensläufe und Erlebnisberichte

Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten

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Seemannsschicksale unter Segeln 

Die Seefahrt unserer Urgroßväter

im 19. Jahrhundert und am Anfang des 20. Jahrhunderts 

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  Band 5

 Capt. E. Feith's Memoiren

Ein Leben auf See

amüsant und spannend wird über das Leben an Bord vom Moses bis zum Matrosen vor dem Mast in den 1950/60er Jahren, als Nautiker hinter dem Mast in den 1970/90er Jahren berichtet    

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Leseproben und Bücher online

Seemannsschicksale

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Band 7  

in der Reihe Seemannsschicksale:

Dirk Dietrich:

Auf See

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Band 8

Maritta & Peter Noak

auf Schiffen der DSR

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Dietrich's Verlag

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  Band 9

Rainer Gessmann

Endstation Tokyo

Die abenteuerliche Karriere eines einfachen Seemannes  

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Endstation Tokyo

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Band 10 - Band 10  

Autobiographie des Webmasters

Himmelslotse

Rückblicke:   27 Jahre Himmelslotse  im Seemannsheim  -  ganz persönliche Erinnerungen an das Werden und Wirken eines Diakons

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Diakonenportraits

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Band 12 - Band 12  

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Diakon Karlheinz Franke 

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Autobiographie

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Conrad H. v. Sengbusch

Jahrgang '36

Werft, Schiffe, Seeleute, Funkbuden 

Jugend in den "goldenen 1959er Jahren"

Lehre als Schiffselektriker in Cuxhaven

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Wir zahlten für Hitlers Hybris

mit Zeitzeugenberichten aus 1945  über Bombenkrieg, Flucht, Vertreibung,  Zwangsarbeit und Gefangenschaft 

Ixlibris-Rezension

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Band 16

Lothar Stephan

Ein bewegtes Leben - in den Diensten der DDR - -  zuletzt als Oberst der NVA

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  Band 17 

Als Schiffskoch weltweit unterwegs

Schiffskoch Ernst Richter

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 Band 18 

Seemannsschicksale

 aus Emden und Ostfriesland  

 und Fortsetzung Schiffskoch Ernst Richter auf Schleppern

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ein Seemannsschicksal:

Uwe Heins

Das bunte Leben eines einfachen Seemanns

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  Band 20  

ein Seemannsschicksal im 2. Weltkrieg

Kurt Krüger 

Matrose im 2. Weltkrieg

Soldat an der Front

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Ein Seemannsschicksal: 

Gregor Schock

Der harte Weg zum Schiffsingenieur 

  Beginn als Reiniger auf SS "RIO MACAREO"

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und Oldtimern

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   Band 23

Ein Seemannsschicksal:

Jochen Müller

Geschichten aus der Backskiste

Ein ehemaliger DSR-Seemann erinnert sich

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  Band 24

Ein Seemannsschicksal:

Der maritime Liedermacher 

Mario Covi: -1-

Traumtripps und Rattendampfer

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Ein Seemannsschicksal:

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  Band 26

Monica Maria Mieck:

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Mutmachgeschichten für heute

Besinnliche Kurzgeschichten

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Monica Maria Mieck

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Heitere und besinnliche Kurzgeschichten

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Monica Maria Mieck:

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Durch alle Nebel hindurch

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Texte der Hoffnung

besinnliche Kurzgeschichten und lyrische Texte

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 Band 29 

Logbuch

einer Ausbildungsreise

und andere

Seemannsschicksale

Seefahrerportraits

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  Band 30

Günter Elsässer

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ANEKIs lange Reise zur Schönheit

Wohnsitz Segelboot

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Band 32

Thomas Illés d.Ä.

Sonne, Brot und Wein

Teil 2

Reise ohne Kofferschleppen

Fortsetzung von Band 31 - Band 31

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Band 33

Jörn Hinrich Laue:

Die große Hafenrundfahrt in Hamburg

reich bebildert mit vielen Informationen auch über die Speicherstadt, maritime Museen und Museumsschiffe

184 Seiten mit vielen Fotos, Schiffsrissen, Daten

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Band 34

Peter Bening

Nimm ihm die Blumen mit

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  Band 35

Günter George

Junge, komm bald wieder...

Ein Junge aus der Seestadt Bremerhaven träumt von der großen weiten Welt

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 Band 36

Rolf Geurink:

In den 1960er Jahren als

seemaschinist

weltweit unterwegs

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Band 37  

Schiffsfunker Hans Patschke:

Frequenzwechsel

Ein Leben in Krieg und Frieden als Funker auf See

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Band 38 - Band 38

Monica Maria Mieck:

Zauber der Erinnerung

heitere und besinnliche Kurzgeschichten

und lyrische Texte

reich sw bebildert

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Band 39 

Hein Bruns:

In Bilgen, Bars und Betten


Roman eines Seefahrers aus den 1960er Jahren

in dieser gelben maritimen Reihe neu aufgelegt

kartoniert

Preis: 13,90

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Heinz Rehn:

von Klütenewern und Kanalsteurern


Hoch- und plattdeutsche maritime Texte

Neuauflage

13,90 €  - Bestellungen -

 

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  Band 41

Klaus Perschke - 1 -

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1951 - 1956

nach Skandinavien und Afrika

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  Band 42

 Klaus Perschke - 2 -

Seefahrt 1956-58

Asienreisen vor dem Mast - Seefahrtschule Bremerhaven - Nautischer Wachoffizier - Reisen in die Karibik und nach Afrika

Ein Nautiker erzählt von seiner Seefahrt

Fortsetzung des Bandes 41

 

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Monica Maria Mieck:

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Winterwunder

weihnachtliche Kurzgeschichten

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Band 44

Lothar Rüdiger:

Flarrow, der Chief 1

Ein Schiffsingenieur erzählt

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Band 47

Seefahrtserinnerungen

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Salzwasserfahrten 2

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Band 53:

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Jürgen Ruszkowski,     Nagelshof 25,   

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 Bücher in der gelben Buchreihe" Zeitzeugen des Alltags" von Jürgen Ruszkowski:
Wenn Sie an dem Thema "Seeleute" interessiert sind, gönnen Sie sich die Lektüre dieser Bücher und bestellen per Telefon, Fax oder am besten per e-mail: Kontakt:

Meine Bücher der gelben Buchreihe "Zeitzeugen des Alltags" über Seeleute und Diakone sind über den Buchhandel  oder besser direkt bei mir als dem Herausgeber zu beziehen, bei mir in Deutschland portofrei (Auslandsporto:  ab 3,00 € )

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Maritime books in German language:  fates of international sailors

Los libros marítimos en el idioma alemán: los destinos de marineros internacionales:

Los libros en el idioma alemán lo enlatan también, ( +  el extranjero-estampilla: 2,70 €), directamente con la editor Buy de.  


Bestellungen und Nachfragen am einfachsten über e-mail:  Kontakt

Wenn ich nicht verreist bin, sehe ich jeden Tag in den email-Briefkasten.  Dann Lieferung innerhalb von 3 Werktagen.

Ab und an werde ich für  zwei bis drei Wochen verreist und dann, wenn überhaupt, nur per eMail:   Kontakt  via InternetCafé erreichbar sein!


Einige maritime Buchhandlungen in Hamburg in Hafennähe haben die Titel auch vorrätig:

HanseNautic GmbH, Schifffahrtsbuchhandlung, ex Eckardt & Messtorff, Herrengraben 31, 20459 Hamburg,  Tel.: 040-374842-0               www.HanseNautic.de

WEDE-Fachbuchhandlung, Hansepassage, Große Bleichen 36, Tel.: 040-343240

Schifffahrtsbuchhandlung Wolfgang Fuchs, Rödingsmarkt 29, 20459 Hamburg, Tel: 3193542, www.hafenfuchs.de

Ansonsten, auch über ISDN über Buchhandlungen, in der Regel nur über mich bestellbar.


Für einen Eintrag in mein   Gästebuch  bin ich immer dankbar.

Alle meine Seiten haben ein gemeinsames Gästebuch.  Daher bitte bei Kommentaren Bezug zum Thema  der jeweiligen Seite nehmen!

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  erwähnte Personen

Leseproben und Bücher online

musterrolle.de

meine websites bei freenet-homepage.de/seamanstory liefen leider Ende März 2010 aus!  Weiterleitung

maritimbuch.de

maritimbuch.klack.org/index

Juergen Ruszkowski_Hamburg-Rissen.klack.org
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seamanstory.klack.org/index

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Jürgen Ruszkowski google
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seeleute.klack.org

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seefahrer.klack.org Theologisches bei Jürgen Ruszkowski
seefahrtserinnerungen npage seefahrtserinnerungen klack.org Diakone Rauhes Haus_/klack.org
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